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Warum Frauen früher nur im Kaufhaus auf die Toilette durften

김영진

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Warum Frauen früher nur im Kaufhaus auf die Toilette durften

2 446 просмотров · 15 ч назад
김영진
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Warum waren Kaufhäuser früher eigentlich der einzige verlässliche Ort, an dem Frauen eine Toilette benutzen konnten? In dieser Folge werfen wir einen Blick auf ein bizarres, empörendes und erstaunlich aufschlussreiches Kapitel der Stadtgeschichte: wie Städte im viktorianischen und edwardischen Zeitalter zwar öffentliche Sanitäranlagen für Männer bauten, Frauen dabei aber fast völlig außen vor ließen. Vom Crystal Palace und der Redewendung „spending a penny“ über Selfridges und Wanamaker bis hin zur sogenannten „urinary leash“ (der „Urin-Leine“) und der stillen Rolle, die Toiletten für die Freiheit von Frauen spielten: Das hier ist eine Geschichte über Infrastruktur, Macht, Scham und Profit. Was zunächst wie ein winziges Detail des Stadtlebens wirkt, entpuppt sich tatsächlich als ein verborgenes System. Genau dieses System bestimmte damals mit, wer reisen, arbeiten, einkaufen, protestieren und sich überhaupt einfach in der Öffentlichkeit aufhalten konnte. In diesem Video: • Der Crystal Palace und die ersten öffentlichen Toiletten mit Wasserspülung • Warum viktorianische Städte Toiletten für Männer bauten, aber nicht für Frauen • Die Ideologie der getrennten Sphären („separate spheres“) • George Jennings und der Ursprung von „spending a penny“ • Die gescheiterten frühen Damentoiletten in London • Wie Kaufhäuser Toiletten als Verkaufsstrategie für sich entdeckten • Selfridges, Wanamaker, Marshall Field’s und die gemütlichen „Ladies’ Lounges“ • Der Erste Weltkrieg, Frauenarbeit und der Kampf um angemessene Sanitäranlagen • Warum die Krise um öffentliche Toiletten eigentlich nie wirklich vorbei war Abonniere den Kanal und lass ein Like da, damit du kein neues Video verpasst, und folge uns für noch mehr übersehene, verstörende und faszinierende Geschichte.