Wohin verschwanden 30 Millionen Kubikmeter Fels aus diesem Berg?
Atlas der Anomalien
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Wohin verschwanden 30 Millionen Kubikmeter Fels aus diesem Berg?
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Atlas der Anomalien
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In Venezuela fehlen 30 Millionen Kubikmeter Fels, mitten in einem der härtesten Gesteine der Erde. Wohin ist er verschwunden?
Im Dschungel von Bolívar ragt der Tafelberg Sarisariñama auf. Seine Schächte, etwa die Sima Humboldt, sind 314 Meter tief und 352 Meter breit. Sie liegen nicht in weichem Kalkstein, sondern in Quarzit, der rund zwei Milliarden Jahre alt ist. Weder ein Vulkan noch ein Einschlag hat sie geschaffen, und am Grund liegt viel weniger Schutt, als man erwarten würde.
In diesem Video folgst du der Spur des verschwundenen Gesteins: von Regen, der auf den Tepuis über 3.000 Millimeter pro Jahr fällt, über den Prozess der Arenisation, bei dem harter Stein zu losem Sand zerfällt, bis zu unterirdischen Gängen, die das Material Korn für Korn aus dem Berg tragen. Du erfährst außerdem, wie 1961 ein Pilot die Schächte aus der Luft entdeckte, was am Grund der Trichter wächst und was Forscher bis heute nicht sicher wissen.
Eine Reise in einen Berg, der massiv wirkt und im Inneren doch ständig weiter zerfällt.
#Venezuela #Tepui #Geologie