Wie Uran vom Abfall zum Atomreaktor wurde (und warum niemand wusste, dass es radioaktiv war)
UrKlaus
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Wie Uran vom Abfall zum Atomreaktor wurde (und warum niemand wusste, dass es radioaktiv war)
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UrKlaus
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Uran: Vom weggeworfenen Stein zum Atomreaktor (und warum du selbst welches in dir trägst)
Warum steckt Uran in deinem Körper, in der Bombe und im Reaktor? In diesem Video folgen wir der Spur des Urans von einer Halde im Erzgebirge über ein Berliner Labor und einen Pariser Schuppen bis zu einer Mine in Gabun, wo die Natur vor zwei Milliarden Jahren einen Atomreaktor betrieb.
Wir klären, warum Bergleute den schwarzen Stein wegwarfen, was Martin Heinrich Klaproth, Henri Becquerel, Marie Curie, Lise Meitner und Otto Hahn herausfanden und warum die Natur das, was sie damals konnte, heute nicht mehr kann.
Klaus weiß davon nichts. Er hat andere Sorgen. Bären, zum Beispiel.
KAPITEL
0:00 Schau kurz auf deine Hand
1:15 Silber, Taler und der schwarze Stein
2:24 Bergsucht und Radon
2:57 Das grüne Glas
3:45 Klaproth gibt dem Stoff einen Namen
4:59 Becquerel und die Wolken über Paris
5:58 Marie Curie und das Radium
7:12 Älter als die Erde
8:36 Oklo: der Reaktor der Natur
10:41 Die Kernspaltung
11:36 Bombe, Wismut und die Halden
12:31 Zusammenfassung
QUELLEN (Auswahl)
Georgius Agricola: De re metallica (1556), Beschreibung der Bergsucht
Härting und Hesse: Der Lungenkrebs, die Bergkrankheit in den Schneeberger Gruben (1879)
Martin Heinrich Klaproth: Chemische Untersuchung des Uranits (1789), Vortrag an der Preußischen Akademie der Wissenschaften
Eugène Péligot: Isolierung des metallischen Urans (1841)
Henri Becquerel: Sur les radiations émises par phosphorescence, Comptes Rendus (1896)
Marie Curie, Pierre Curie, Gustave Bémont: Sur une nouvelle substance fortement radio-active contenue dans la pechblende (1898)
Clair Patterson: Age of meteorites and the earth, Geochimica et Cosmochimica Acta (1956)
Neuilly et al.: Sur l'existence dans un passé reculé d'une réaction en chaîne naturelle de fission, dans le gisement d'uranium d'Oklo (Gabon), Comptes Rendus (1972)
Alex Meshik: The Workings of an Ancient Nuclear Reactor, Scientific American (2005)
Otto Hahn und Fritz Straßmann, Naturwissenschaften (1939); Lise Meitner und Otto Frisch, Nature (1939)
Bundesamt für Strahlenschutz: Informationen zu Radon und Radon-Vorsorgegebieten
Wismut GmbH: Informationen zu Uranbergbau und Sanierung in Sachsen und Thüringen
UNSCEAR und ICRP: Angaben zum natürlichen Urangehalt im menschlichen Körper
Hinweis: Alle Zahlen und Jahreszahlen stammen aus der Fachliteratur und sind nach bestem Wissen wiedergegeben. Wo die Forschung unsicher ist, steht das im Video.
#Uran #Radioaktivität #Wissenschaft