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05.04.1946 Nürnberg: Wilhelm Keitel Chef des OKW Verteidigung – Aussagen, Vorwürfe & Kreuzverhöre T3

Tagebuch der Geschichte

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05.04.1946 Nürnberg: Wilhelm Keitel Chef des OKW Verteidigung – Aussagen, Vorwürfe & Kreuzverhöre T3

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In diesem Video beleuchten wir die dramatischen Prozesstage vom 3. bis 6. April 1946 im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, in denen Feldmarschall Wilhelm Keitel seine Verteidigung begann und sich intensiven Kreuzverhören stellen musste. Am 3. April 1946 schildert Keitel unter Befragung seines Verteidigers Dr. Otto Nelte seine Sicht auf 44 Dienstjahre, betont seine angeblich rein übermittelnde Funktion gegenüber Hitlers Befehlen und erklärt, nie Mitglied der NSDAP gewesen zu sein. Am 4. April setzt er seine Aussagen fort: Er berichtet von seinen Zweifeln an der Vorbereitung des Angriffs auf Polen, seiner Überraschung über das Ausbleiben westlicher Interventionen sowie seinen Bedenken gegenüber dem Westfeldzug, dem Erstarken der SS und der Entscheidung zum Angriff auf die Sowjetunion. Am 5. April endet seine direkte Aussage, in der er auch auf den Umgang mit Kriegsgefangenen, die Übergabe britischer Flieger an Himmler und die Affäre um General Giraud eingeht. Es folgen die Kreuzverhöre: – General Roman Rudenko (UdSSR) konfrontiert Keitel u. a. mit seiner Rolle bei Görings „Grünem Ordner“ zur sowjetischen Wirtschaftspolitik. – Sir David Maxwell-Fyfe (Großbritannien) hält ihm am 6. April seine Verantwortung für rechtswidrige Maßnahmen vor, darunter die Tötung von Saboteuren, Repressalien gegen Familien alliierter Freiwilliger und Verstöße gegen das Kriegsrecht. Dieses Video bietet einen präzisen und historisch fundierten Überblick über Keitels Aussagen, seine Verteidigungsstrategie und die entscheidenden Gegenfragen der Alliierten.