BMT 2017 Symposium: 50 Jahre Grounded-Theory-Methodologie
Berliner Methodentreffen
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Symposium 2017: 50 Jahre Grounded-Theory-Methodologie
Mit Beiträgen von Franz Breuer, Susanne Friese, Debora Niermann, Jörg Strübing. Einführung und Moderation: Günter Mey
0:00 Einführung durch Günter Mey
16:13 Historische Verortung der Grounded-Theory-Methodologie
33:02 Rezeptionsgeschichte
39:08 Entwicklungslinien
48:39 Stimmen aus dem Plenum
58:03 Lehrbarkeit und Herausforderungen
1:07:40 Kodieren
1:29:39 Stimmen aus dem Plenum
1:34:28 Zukunftsperspektiven
In dem diesjährigen Symposium "50 Jahre Grounded-Theory-Methodologie" nehmen wir das Jubiläum von "The Discovery of Grounded Theory" zum Anlass, über den speziellen Forschungsstil hinaus relevante Fragen zur Etablierung und zu Entwicklungstendenzen innerhalb der qualitativen Forschung zu diskutieren. Die Grounded-Theory-Methodologie (GTM) bedeutete eine frühe und zentrale Weichenstellung für die qualitative Forschung, da sie eine programmatische Positionierung bedeutete, die mit einer klaren Frontstellung gegen das hypothetico-deduktive Modell einherging. Mittlerweile steht sie auch für die Etablierung der Schulenbildung in der qualitativen Forschungslandschaft. Aber 50 Jahre GTM verweisen auch auf eine wechselvolle Geschichte der qualitativen Forschung: von Diversifizierung, Grabenkämpfen und Kanonisierung auf der einen, Zerfaserung bis zur Unkenntlichkeit von Ansätzen auf der anderen Seite.