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Wie die Borsigs Europas größte Lokomotivfabrik verloren

march0290

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Wie die Borsigs Europas größte Lokomotivfabrik verloren

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Ende 1930 verließ in Berlin-Tegel die 14.000ste Lokomotive die Montagehalle. Danach baute dieses Werk keine einzige mehr. Zum Jahresende 1931 stellte die A. Borsig GmbH die Zahlungen ein, und die Familie schied aus dem Unternehmen aus, das ihren Namen trug. Kein Prozess, kein Urteil, keine Enteignung – die Fabrik lief weiter, nur ohne die Borsigs. Diese Dokumentation erzählt den ganzen Bogen: vom ersten Guss an der Berliner Chausseestraße 1837 über das Wettrennen gegen die Lokomotive aus Stephensons Werkstatt, die Vormacht in Preußen 1854, den Aufstieg zum größten Lokomotivlieferanten Europas 1872 und das neue Werk in Berlin-Tegel bis zum Zusammenbruch, der nicht in Berlin begann, sondern in den oberschlesischen Gruben. Dazu die Übernahmen durch AEG und Rheinmetall, die Villa auf Reiherwerder, das Palais an der Voßstraße – und die Frage, wem die Gebäude dieser Familie heute gehören. Alle Zahlen und Daten sind mit geprüften historischen Quellen belegt; das Bildmaterial stammt überwiegend aus öffentlichen Archiven. Kapitel: 00:00 Die letzte Lokomotive aus Tegel 02:40 Ein Wort zu den Zahlen 04:14 Der erste Guss an der Chausseestraße 04:48 Das Rennen gegen Stephenson 05:28 Marktführer in Preußen und Europa 08:29 Der Umzug nach Berlin-Tegel 11:15 Der Irrtum über die Pleite von 1931 13:08 Oberschlesien: wo es wirklich begann 14:21 Rheinmetall übernimmt den Namen 17:11 Was der Familie blieb 21:02 Ein Tor, ein Turm, ein U-Bahnhof 📚 Quellen und weiterführende Literatur: • Wikipedia: Borsig (Unternehmen) — https://de.wikipedia.org/wiki/Borsig_(Unte...) • Wikipedia: August Borsig — https://de.wikipedia.org/wiki/August_Borsig • BORSIG Group – Unternehmensgeschichte — https://www.borsig.de/en/company/history • Markenlexikon: Borsig — https://www.brandslex.de/markenlexikon/cov... • Preußen-Chronik: 1841 – Borsig, der Lokomotivenkönig — https://www.preussenchronik.de/ereignis_js... • visitBerlin: Borsigtor in Berlin-Tegel — https://www.visitberlin.de/de/borsigtor Bildmaterial: historische Aufnahmen aus öffentlichen Archiven (Wikimedia Commons, Bundesarchiv u. a.), verwendet unter den jeweiligen freien Lizenzen. Dieses Video dient der Information und historischen Einordnung. Alle genannten Zahlen sind recherchierte Angaben aus öffentlich zugänglichen Quellen (Gerichtsakten, Insolvenzbekanntmachungen, Geschäftsberichte, Presseberichte) und können je nach Bewertungsmethode und Zeitpunkt abweichen. Historische Beträge werden zur Einordnung inflationsbereinigt umgerechnet; es handelt sich um Näherungswerte, nicht um Finanzberatung. Aussagen über lebende Personen beruhen ausschließlich auf öffentlich dokumentierten Vorgängen.