Перейти к содержимому

Hōchgemuot

Aphelion

0:00 / 0:00

Hōchgemuot

172 просмотра · 4 дн. назад
Aphelion
90 подписчиков
172 просмотра · 4 дн. назад
Der Hôchgemuot ist jene reinste und hehre Kraft der Seele, die fernab von schnödem Stolze ruht und das tapfere Herze mit unerschütterlicher Tugend, lichter Freude und steter Wahrhaftigkeit erfüllt. In dieser welken, kalten Zeit, Wo Ehre ruht in Dunkelheit, Geht Aphelior den steten Pfad, Den manch' Gesell' verlassen hat. Der Zeiten Geist ist ihm so fern, Er wandelt unterm fremden Stern. Dem Volke deucht sein edles Tun, Als würd' ein Tor im Traume ruhn. Was leidet er gar stete Pein? Die Welt will ihm nicht gnädig sein. Sein Herze wanket manchen Tag, Wenn trübe Schwermut wird zur Klag'. Doch wenn der Zweifel schleicht heran, Tritt wehrhaft auf der inn're Mann. Er kann nicht flieh'n vor dem Gebot Und bleibt getreu bis in den Tod. Was ist der Quell, der ihn bewacht? 's ist Hôchgemuot und dessen Macht! Kein schnöder Stolz, der nur verblendet, Nein, edle Kraft, die Licht ihm spendet. Es ist ein reiner, lichter Sinn, Der weiset seine Seele hin. Ein inn'rer Pfad, so klar und hehr, Gar ewig wahr, doch furchtbar schwer. Ob auch die schnöde Welt ihn höhnt, Sein Herze nicht an Flucht gewöhnt. Er hat mit seinem ganzen Sein, Sich ihm verschrieben, stark und rein. Aphelior steht frei und hehr, Dem Hôhen Muot getreue Wehr. Es ist sein Wesen, unversehrt, Ein Fels, der jedem Sturme wehrt. Dem Zeitgeist fern, der Seele treu.