Перейти к содержимому

Wünsdorf: Die verbotene Sowjetstadt vor Berlin

Vergessenes Deutschland

0:00 / 0:00

Wünsdorf: Die verbotene Sowjetstadt vor Berlin

1 615 просмотров · 13 дней назад
Vergessenes Deutschland
17 подписчиков
1 615 просмотров · 13 дней назад
Nur rund 40 Kilometer südlich von Berlin liegt Wünsdorf – ein Ort mit einer außergewöhnlichen militärischen Vergangenheit. Was heute teilweise ruhig, verlassen und von der Natur zurückerobert wirkt, war einst eines der wichtigsten Militärzentren Deutschlands. Schon im Kaiserreich wurde Wünsdorf militärisch genutzt. Während des Ersten Weltkriegs entstand hier das berühmte Halbmondlager. Später errichtete die Wehrmacht gewaltige Kommando- und Bunkeranlagen wie Maybach und Zeppelin. Nach 1945 übernahm die Sowjetarmee große Teile des Geländes. Wünsdorf wurde zum Hauptquartier der sowjetischen Streitkräfte in der DDR und entwickelte sich zu einer abgeschotteten Militärstadt mit Wohnungen, Schulen, Geschäften, Sportanlagen und direkter Verbindung Richtung Moskau. Zehntausende sowjetische Soldaten, Familienangehörige und Mitarbeiter lebten hier – in einer Welt, die für Außenstehende weitgehend verschlossen blieb. Dann fiel die Berliner Mauer. Bis 1994 zogen die russischen Streitkräfte ab. Zurück blieben Kasernen, Wohnblöcke, Bunker, Schulen, Werkstätten und ganze Gebäudekomplexe. Doch Wünsdorf ist heute keine vollständig verlassene Geisterstadt. Teile des ehemaligen Militärgeländes wurden restauriert und neu genutzt, während andere Gebäude noch immer an die Zeit von „Klein Moskau“ erinnern. In dieser Dokumentation folgen wir der Geschichte Wünsdorfs vom deutschen Militärstandort über die Zeit des Nationalsozialismus und der sowjetischen Besatzung bis zum Abzug der russischen Truppen und dem heutigen Wandel des Ortes. BILDNACHWEISE / IMAGE CREDITS „Lenin Haus der Offizier Wünsdorf Zossen“ Foto: Clemensfranz Lizenz: CC BY-SA 4.0 Quelle: Wikimedia Commons „Haus der Offiziere (HDO)“ Foto: ReRo Lizenz: CC BY-SA 3.0 Quelle: Wikimedia Commons „Bunker Wünsdorf Zeppelin“ Foto: thornet_ Lizenz: CC BY-SA 2.0 Quelle: Wikimedia Commons „Wünsdorf Maybach Bunker“ Foto: Rolf Dietrich Brecher Lizenz: CC BY 2.0 Quelle: Wikimedia Commons „Wünsdorf Zentralgebäude des 193. Panzer-Instandsetzungswerkes“ Foto: Assenmacher Lizenz: CC BY-SA 4.0 Quelle: Wikimedia Commons „Badeanstalt der sowjetischen Truppen in Wünsdorf“ Foto: Die Sengerin Lizenz: CC BY-SA 3.0 Quelle: Wikimedia Commons „Haus des Kommandanten Wünsdorf Zossen“ Foto: Clemensfranz Lizenz: CC BY-SA 4.0 Quelle: Wikimedia Commons „TF 03 Wuensdorf Buecherstadt“ Foto: A.Savin Lizenz: CC BY-SA 3.0 / Free Art License Quelle: Wikimedia Commons Historische Aufnahmen des Halbmondlagers und der Moschee von 1915/1916: gemeinfrei / Public Domain, via Wikimedia Commons. Einige Szenen wurden als historische Visualisierungen bzw. illustrative Rekonstruktionen erstellt und dienen der visuellen Darstellung der erzählten Ereignisse. #Wünsdorf #Deutschland #Sowjetunion #DDR #KalterKrieg #LostPlaces #Geschichte #Dokumentation #Berlin