Köln 1926: Die Flut, die niemand kommen sah #Köln #Rheinhochwasser1926 #Naturkatastrophen
DEUTSCHE KATASTROPHENAKTE
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Köln 1926: Die Flut, die niemand kommen sah #Köln #Rheinhochwasser1926 #Naturkatastrophen
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DEUTSCHE KATASTROPHENAKTE
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Ende Dezember 1925 steigt der Rhein auf Werte, die zuvor nie gemessen wurden. Innerhalb weniger Tage stehen Köln und Koblenz unter Wasser – doch anders als bei den meisten Katastrophen dieser Reihe wird kein einziger Todesfall bestätigt. Dies ist die Geschichte einer modernen, geordneten Flussregion, die binnen Tagen in den Ausnahmezustand gerät, und der Menschen, die sie langsam wieder aufbauen.
Am 27. Dezember 1925 treffen warme, feuchte Luftmassen auf schneebedeckte Gebiete in den Alpen und Süddeutschland. Regen auf Schnee lässt die Nebenflüsse des Rheins binnen kurzer Zeit anschwellen, die Flutwelle wandert stromab – und erreicht Anfang Januar 1926 Köln und Koblenz mit voller Wucht. Berichten aus dieser Zeit zufolge sind in Köln rund 72.000 und in Koblenz etwa 14.000 Menschen von der Überflutung ihrer Wohnungen betroffen. Mehr als 28.000 Häuser und rund 2.500 Geschäfte stehen unter Wasser, rund 74.000 Hektar Ackerland verlieren ihre fruchtbare Oberschicht. Der Gesamtschaden wird auf etwa 100 Millionen Reichsmark geschätzt.
Ohne eine zentrale Katastrophenschutzorganisation, wie sie spätere Jahrzehnte kennen werden, übernehmen städtische Bauhöfe, Wasserbaubehörden und freiwillige Helfer die Rettung und den Wiederaufbau – Straßenzug für Straßenzug, Monat für Monat. Das Rheinhochwasser von 1925/26 wird bis heute in der deutschen Wasserbau- und Hochwasserschutzliteratur als Referenzereignis genannt.
Kapitel:
00:00 - Einleitung: Der Rhein als Lebensader im Winter 1925
01:50 - Koblenz und Köln: Das gewohnte Leben am Strom
04:40 - Der Wetterumschwung: Regen auf Schnee (27. Dezember 1925)
07:00 - Die Flutwelle rollt an: Anschwellen der Nebenflüsse
09:10 - Pegelstände auf Rekordniveau an Rhein und Mosel
10:18 - Köln im Ausnahmezustand: 72.000 Menschen betroffen
11:55 - Koblenz unter Wasser: Überschwemmte Altstadtgassen
13:40 - Alltag im Hochwasser: Evakuierung, Ruderboote und Stege
15:18 - Lokale Solidarität: Hilfe ohne zentralen Katastrophenschutz
17:00 - Das verheerende Ausmaß in der preußischen Rheinprovinz
18:40 - Das Wasser weicht: Schlamm und Zerstörung
19:46 - Die mühsame Phase des Wiederaufbaus
22:00 - Historische Lehren: Grundlagen des modernen Hochwasserschutzes
23:45 - Fazit: Die Hochwassermarken und das stumme Gedenken
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