Ich weiß erst hinterher, dass mir etwas zu viel war – Autismus und verspätete Grenzen
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Ich weiß erst hinterher, dass mir etwas zu viel war – Autismus und verspätete Grenzen
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Während eines Treffens, bei der Arbeit oder in einer sozialen Situation scheint noch alles zu gehen. Erst Stunden später kommt die Erschöpfung, Reizempfindlichkeit, Gereiztheit oder der völlige Rückzug – und plötzlich wird klar: Eigentlich war die eigene Grenze schon viel früher erreicht.
In dieser Folge geht es darum, warum manche autistische Menschen Überforderung oder emotionale Grenzen erst verspätet erkennen. Wir sprechen über Interozeption, Alexithymie, Masking, soziale Erwartungen und darüber, warum ein Shutdown, Meltdown oder völlige Erschöpfung oft nicht die Grenze selbst, sondern bereits die Folge einer überschrittenen Grenze sein kann.
Außerdem geht es um frühe Warnzeichen, geplante Pausen, persönliche Belastungsmuster und die wichtige Erkenntnis: Auch eine Grenze, die man erst im Nachhinein bemerkt, ist eine echte Grenze.
Die Grenze war schon da – nur die Erkenntnis kam später.