Warum Hans-Joachim Kulenkampff bei Kriegsfilmen weinte
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Warum Hans-Joachim Kulenkampff bei Kriegsfilmen weinte
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Hans-Joachim Kulenkampff: Biografie, „Einer wird gewinnen“ – und warum der Showmaster bei Kriegsfilmen weinte.
Hans-Joachim „Kuli“ Kulenkampff (1921–1998) war ein deutscher Schauspieler und Fernsehmoderator. Mit Charme, Schlagfertigkeit und langen Plaudereien wurde er zum Publikumsliebling. Besonders „Einer wird gewinnen“ machte ihn berühmt: Von 1964 bis 1969 führte er durch das Quiz, das später wieder auf den Bildschirm zurückkehrte.
Seine Karriere begann auf der Bühne, doch der Krieg unterbrach die Schauspielausbildung. Als Soldat an der Ostfront erlitt Kulenkampff schwere Erfrierungen und verlor mehrere Zehen. Darüber sprach er zeitlebens nur selten. Seine Frau Traudl und die Kinder Merle, Till und Kai kannten eine andere Seite des Mannes, der vor Millionen Menschen witzelte: Bei Kriegsfilmen stand er zu Hause auf und verließ weinend den Raum.
Auch ein tiefer Verlust überschattete das Familienleben: Sohn Till starb als kleiner Junge bei einem Autounfall. Kulenkampff schwieg über vieles, während seine Fernsehfigur Abend für Abend scheinbar mühelos das Publikum unterhielt. Was verband die eleganten Schuhe des Showmasters mit dem russischen Winter – und warum kehrte die Erinnerung an den Krieg Jahrzehnte später noch einmal zurück?
Woran erinnern Sie sich bei Hans-Joachim Kulenkampff am liebsten?
#HansJoachimKulenkampff #Fernsehmoderator #Fernsehgeschichte