Zinsschock aus Fernost: Warum Japans Börse trotzdem jubelt
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Zinsschock aus Fernost: Warum Japans Börse trotzdem jubelt
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Steigende Zinsen für langfristige Staatsanleihen, ein schwacher Yen, erholte Softwareaktien: Die Kapitalmärkte stehen unter Strom. Im Interview erklärt Christoph Bruns, Vorstand des Fondsanbieters Lupus alpha, warum Japan trotz Zinswende zu den stärksten Börsen weltweit zählt und Amerika ein ganz anderes Problem droht.
Selbst Japan zahlt inzwischen rund drei Prozent für zehnjährige Staatsanleihen. Für Bruns ist das kein vorübergehender Ausreißer, sondern das Ende jahrzehntelang extrem billigen Geldes. Grund seien hohe Importpreise für Energie sowie politischer Druck aus den USA, die einen schwachen Yen nicht länger tolerieren wollen.
Für japanische Aktien sei dennoch nicht der Zins entscheidend, sondern die Unternehmensgewinne. Anders als US-Firmen arbeiteten japanische Konzerne kaum mit Fremdkapital, viele säßen sogar auf hohen Kassenbeständen. Steigende Zinsen würden sie damit eher begünstigen als belasten.
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