Eggenburg: Ein Rundgang durch die mittelalterliche Stadtmauerstadt
Peter G. Walker
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Eggenburg: Ein Rundgang durch die mittelalterliche Stadtmauerstadt
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Peter G. Walker
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[2026-04-18] Rundgang durch die mittelalterliche Stadt Eggenburg ("Egenburch") und einen anschließenden Besuch der Wallfahrtskirche Maria Dreieichen.
Krahuletz-Museum und Stadtmauer: Der Rundgang beginnt beim Krahuletz-Museum (Baujahr 1902), das die Sammlungen von Johann Krahuletz zur Natur- und Kulturgeschichte beherbergt. Die Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert ist auf einer Länge von fast 2 km erhalten.
Wehrtürme im Osten: Entlang des Luegerrings führt der Weg zum Schwedenturm (15. Jahrhundert) und weiter zum sogenannten Friedensturm (ehemals Turndl), der in den 1970er Jahren künstlerisch umgestaltet wurde.
Redemptoristenkloster: Durch das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Klostertor gelangt man zur Klosterkirche, die 1466 als Franziskanerkloster gegründet und ab 1833 von den Redemptoristen neugotisch wiederhergestellt wurde.
Begehbare Stadtmauer: In diesem Bereich ist die Mauerkrone mit Zinnen und Wehrgang erhalten und begehbar.
Südliche Befestigung: Der Weg führt vorbei am Egentor mit der barocken Dreifaltigkeitssäule (um 1700) und entlang des Glacis zum Neutor. Zu sehen sind zudem der Wahrsagerturm und der mächtige Kanzlerturm an der Nordwestecke, der über Geschützscharten verfügt.
Stadtburg und Steinbruch: Von der Stadtmauer blickt man auf den quadratischen Bergfried der Burg (12./13. Jahrhundert) und den darunterliegenden Steinbruch, aus dessen Material die Befestigung erbaut wurde.
Pfarrkirche St. Stephan: Die Kirche vereint romanische Türme, einen hochgotischen Chor und ein spätgotisches Hallenschiff (Höhe 15,8 m). Zu den Besonderheiten zählen:
Fresken aus dem 14. Jahrhundert (u. a. Jüngstes Gericht).
Die Kirchenväterkanzel von 1515, die Ähnlichkeiten mit der Pilgramkanzel im Wiener Stephansdom aufweist.
Barocke Altäre und ein neugotischer Hochaltar von 1894.
Hauptplatz und Bürgerhäuser: Das Zentrum bildet der Hauptplatz mit dem „Grätzel“ (Häusergruppen aus dem 15. Jahrhundert), dem Pranger und verschiedenen Säulen. Besonders hervorzuheben ist das Sgraffitohaus („Bemaltes Haus“) mit mythologischen und biblischen Szenen.
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Basilika Maria Dreieichen: Den Abschluss bildet die barocke Wallfahrtskirche (erbaut 1744–1750). Sie ist bekannt für:
Das Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes.
Die monumentalen Kuppelfresken von Paul Troger (1752).
Die Pfliegler-Orgel von 1780, die als das größte original erhaltene Werk des Orgelbauers Anton Pfliegler gilt
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