2010 wurden noch GEILE Bikes gebaut.. | Triumph Daytona 675 am LIMIT getestet!
motamino
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2010 wurden noch GEILE Bikes gebaut.. | Triumph Daytona 675 am LIMIT getestet!
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Ich glaube, ich habe gerade meine neue Lieblings-Sportlerin gefunden.
Eigentlich wollte ich die Triumph Daytona 675 Baujahr 2010 einfach nur Probe fahren. Dann sitze ich drauf, fahre die ersten Kurven – und bin direkt komplett angefixt.
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Der 675er-Dreizylinder hat genau das, was ich bei einem Motorrad für das Bergische Land haben will: Dampf aus dem Keller. Keine ewige Warterei, bis irgendwann ganz oben Leistung kommt. Du ziehst am Gas und das Teil schiebt einfach.
Und genau deshalb bekommt die Daytona von mir aktuell eine 10/10.
Wir gehen natürlich nicht nur gemütlich spazieren, sondern geben der alten Dame richtig die Sporen: Autobahn, Vollgas, harte Bremsungen, enge Kurven und ordentlich Knallgas im Bergischen.
Und je länger ich das Ding fahre, desto mehr denke ich mir:
Das ist vielleicht die beste Sportlerin, die ich bisher gefahren bin.
Aber ganz perfekt ist sie für mich trotzdem nicht.
Oben raus fehlt mir dieser letzte kleine Punch. Der Motor macht unten und in der Mitte so brutal viel richtig, dass ich mir irgendwann denke: Jetzt müsste doch eigentlich noch einmal komplett die Hölle losbrechen.
Vielleicht wäre hier eine andere Übersetzung interessant – und genau darüber quatschen wir im Video.
Denn ansonsten ist die Daytona 675 einfach ein verdammt stimmiges Motorrad.
Der Dreizylinder fühlt sich für eine Supersportlerin überraschend alltagstauglich an, gleichzeitig bleibt genug Charakter übrig, damit das Fahren richtig Spaß macht. Und gerade auf kleinen, kurvigen Straßen spielt dieses Konzept seine Stärken brutal aus.
Triumph Daytona 675 – Baujahr 2010
675 cm³
3-Zylinder-Reihenmotor
ca. 124 PS bei 12.600 U/min
75 Nm bei 11.750 U/min
6-Gang-Getriebe
162 kg Trockengewicht / ca. 184 kg fahrfertig
17,4 Liter Tank
825 mm Sitzhöhe
41-mm-Kayaba-Upside-Down-Gabel
voll einstellbar: Vorspannung, Zugstufe sowie High-/Low-Speed-Druckstufe
Kayaba-Federbein hinten, ebenfalls voll einstellbar
308-mm-Doppelscheiben vorne
Nissin Vierkolben-Radial-Monoblock-Zangen
220-mm-Einzelscheibe hinten
120/70 ZR17 vorne
180/55 ZR17 hinten
Aluminium-Brückenrahmen
Radstand: 1.395 mm
0–100 km/h etwa 3,3 Sekunden
Und genau das macht die alte Daytona für mich so interessant:
Sie braucht kein 200-PS-Geschoss, um brutal schnell Spaß zu machen.
Der Dreizylinder liefert genau dort, wo du ihn auf der Landstraße brauchst, richtig ordentlich ab – und Triumph hat mit der Daytona 675 damals ein Motorrad gebaut, das auch im Supersport-Umfeld gegen die japanische Konkurrenz bestehen konnte.
Jetzt aber die Frage an euch:
Ist die Daytona 675 eine der geilsten Sportler überhaupt – oder verklären wir alte Motorräder einfach nur?
Und ganz speziell:
Würdet ihr an der 675 etwas an der Übersetzung ändern, um oben raus noch mehr Punch zu bekommen?
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