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Was konnte man sich in den Goldenen Zwanzigern wirklich leisten?

Preussenthaler

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Was konnte man sich in den Goldenen Zwanzigern wirklich leisten?

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Preussenthaler
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Die „Goldenen Zwanziger“ stehen bis heute für Charleston, Kino, Reklame, neue Waren und ein modernes Lebensgefühl. Aber wie golden waren diese Jahre für eine ganz normale Arbeiterfamilie wirklich? In diesem Video schauen wir auf die Jahre nach der Währungsstabilisierung und vor der Weltwirtschaftskrise – vor allem auf 1927/28. Nicht Luxus und Nachtleben stehen dabei im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was konnte man sich von seinem Einkommen tatsächlich leisten? Anhand historischer Haushaltsrechnungen, Preise und Löhne betrachten wir unter anderem Lebensmittel, Miete, Kleidung und Freizeit. Als Rechengröße verwenden wir dabei einen monatlichen Betrag von rund 189 Reichsmark und schauen, wie schnell dieses Geld im Alltag verteilt war. Dabei zeigt sich: Ein großer Teil des Haushaltsbudgets ging bereits für Ernährung und Wohnung drauf. Brot oder ein Kinobesuch waren durchaus erschwinglich – Butter oder die monatliche Wohnung bedeuteten dagegen erhebliche Arbeitszeit. Und natürlich dürfen auch die Originale nicht fehlen: Reichsmarkmünzen und Geldscheine aus den 1920er Jahren zeigen, womit die Menschen damals tatsächlich bezahlt haben. Waren die „Goldenen Zwanziger“ also wirklich golden? Oder galt das nur für einen Teil der Bevölkerung? Quellen und Literatur: – Statistisches Reichsamt: Die Lebenshaltung von 2.000 Arbeiter-, Angestellten- und Beamtenhaushaltungen. Erhebungen von Wirtschaftsrechnungen im Deutschen Reich vom Jahre 1927/28. Einzelschriften zur Statistik des Deutschen Reichs, Nr. 22, Berlin 1932. – Statistisches Reichsamt: Wirtschaft und Statistik, Jahrgänge 1927 und 1928. Angaben zu Lebenshaltungskosten, Preisen und wirtschaftlicher Entwicklung. – Statistische Zusammenstellungen zur Entwicklung der Verbraucherpreise und Lebenshaltungskosten in Deutschland 1920–1937. – Mark Spoerer / Jochen Streb: Guns and Butter – But No Margarine: The Impact of Nazi Economic Policies on German Food Consumption, 1933–38. Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook, 2013. Enthält Vergleichsdaten auf Grundlage der Wirtschaftsrechnungen von 1927/28. Historische Beträge werden bewusst nicht in heutige Eurobeträge umgerechnet. Entscheidend ist vielmehr, wie lange damals für Waren und Dienstleistungen gearbeitet werden musste. #GoldeneZwanziger #WeimarerRepublik #Kaufkraft #Geldgeschichte 👉Kaufkraftrechner / Orientierungshilfe: https://fredriks.de/hvv/kaufkraft.php Hinweis: Kaufkraftumrechnungen historischer Beträge sind nur Näherungen. Sie zeigen keine exakten heutigen Preise, sondern dienen zur groben Einordnung des damaligen Geldwertes. 📌 Weitere Videos zu alten Münzen, preußischer Geschichte und Numismatik findest du hier: 👉    • Die Preußische Münzreform: Aufstand und Um...   📬 Jetzt kostenlos abonnieren und nichts mehr verpassen: 👉    / @preussenthaler   📣 Schreibe es mir in die Kommentare: Welche Münze aus dem Video findest du am spannendsten – oder besitzt du selbst ein Exemplar? ▬ Infos über den Kanal ▬▬▬▬ Auf @preussenthaler geht es um historische Münzen – aber vor allem darum, was sie im echten Leben bedeuteten. Was war ein Taler wert? Was bekam man für Groschen, Mark oder Reichsmark? Hier treffen Numismatik, Geschichte, Löhne, Preise und Kaufkraft aufeinander. Jede Münze ist mehr als Metall: Sie ist ein Stück Alltagsgeschichte.