Wetter digital: Schneesturm, Sonne, Indoor-Wasser
Womo-Nordlichter
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Wetter digital: Schneesturm, Sonne, Indoor-Wasser
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Womo-Nordlichter
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Es ist schon eigenartig.
Gestern strahlender Sonnenschein, heute begleitet uns starker Schneefall
und morgen werden wir wieder Sonne haben. Ein wirklich digitales Wetterphänomen. Und dann in Strömsund eine böse Überraschung, Wasser fliest vom Himmel, nein, nicht draußen vom Himmel, sondern im Wohnmobil.
Der Tag empfängt uns mit einem wunderbaren Sonnenaufgang und wir begrüßen einen Schneeräumer, der fast im Wohnmobil steht. Er muss warten, bis seine Kollegen bei der Recyclingstation fertig sind. Dann hat er noch den ganzen Bereich geräumt und für uns gab's was zu sehen. Noch als wir am Frühstücken waren hat es angefangen zu schneien und so starten wir mit Scheefall. Ein paar km hinter Vilhelmina treffen wir auf diese Baustelle und sind überrascht, dass bei diesen tiefen Temperaturen Baumaßnahmen möglich sind.
Den Blindflug durch die Schneefahnen kennen wir schon, unangenehm ist es trotzdem immer wieder und langsam nimmt der Verkehr auch zu.
Es ist jetzt 10 Uhr und hinter Meselefors fahren wir über einen Arm des Ångermanälven. Wieder diese tolle Winterlandschaft, schade dass die Sonne nicht scheint. Dann ein deutscher LKW, ein Fahrzeugtransporter,
möglicherweise mit Testfahrzeugen beladen. Die ersten 60 km sind geschafft und wir rollen durch Dorotea. Man muss sehr konzentriert fahren und das ist ziemlich anstrengend. Um ½ 12 sind wir durch Hoting gefahren und Schneefall und Kälte sorgen dafür, dass die Scheibenwischerblätter und Windschutzscheibe vereisen, und da muss man was gegen tun.
Ja und die Inlandsbahn gibt es natürlich auch noch. Strömsund kündigt sich an, es ist ¼ nach 12, die richtige Uhrzeit zum Mittagessen und wir freuen uns auf Dagens im Ströms Hembygdsgård.
Dann die Enttäuschung, im Winter ist alles geschlossen. Also haben wir im Wohnmobil gegessen, einen Spaziergang gemacht, noch mal umgeparkt und das wars dann nach 130 km.
Dann, mitten in der Nacht werde ich geweckt.
Wir haben ¼ vor 7, draußen sind es knapp minus 16 Grad
und er ist immer noch nicht fertig. Aber was soll's, die Sonne kommt raus und es verspricht ein schöner Tag zu werden.
Ja, bis es anfängt zu tropfen und zu fließen, es tropft vom Himmel, aus dem Fahrzeughimmel. Hauptsächlich bei der Sonnenblende auf der Fahrerseite.Hier können wir nichts machen, das muss zu Hause geklärt werden. Es ist kurz nach 10 und wir starten Richtung Östersund.
Zum Glück haben wir wieder Sonnenschein, digitales Wetter halt. Hier sind wir in Hallviken und natütlich wieder mal die Inlandsbahn. Markant ist diese Brücke über einen Ausläufer des Edessjön kurz vor Hammerdal, wo wir gleich sind. Die Straßen werden breiter und sind besser geräumt und der Verkehr nimmt immer mehr zu. Der kleine Ort Lorås auf halber Strecke nach Östersund. Dann überqueren wir erst den Hårkan und bald danach den sehr breiten Indalsälven. Kurz vor Östersund queren wir die E14, die von Sundsvall bis Trondheim geht. Es ist zur Gewohnheit geworden, hier im ICA Maxi wird eingekauft. Inzwischen ist es ½ 2, wir suchen einen Parkplatz
und wir wollen noch auf's Eis. Vor dem Parken müssen wir noch über die Schienen und diesmal ist es nicht die Inlandsbahn, sondern die Strecke
Sundsvall Trondheim und der Zug ist von SJ, also der schwedischen Staatsbahn. Der Parkplatz liegt perfekt, 10 Kronen pro Stunde bis 18 Uhr, nachts frei, hier werden wir übernachten.
Bei schönstem Wetter und mäßigen Minustemperaturen sind wir über den See gelaufen, aber davon später mehr.
Der Abend, mit einem tollen Blick über den See bis zum Skihang gegenüber
und dann eine wirklich ruhige Nacht.
Musik: Ghosts of California - Wes Hutchinson
Musik: Headlands - National Sweetheart
Musik: freesound.org Hypnosis (Ambient).wav CC0 1.0 kein Urheberrechtsschutz
Kartenmaterial: Google Maps, 2026, maps.google.com.