Putin tobt: Warum Russland gerade Zentralasien verliert
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Putin tobt: Warum Russland gerade Zentralasien verliert
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Warum Russland gerade Zentralasien verliert
Für den Kreml war Zentralasien immer das sicherste Stück der alten Sowjetwelt. Die fünf Staaten zwischen dem Kaspischen Meer und China galten in Moskau als treuer Hinterhof, den niemand ernsthaft infrage stellte. Russische Soldaten waren dort stationiert, die Kampfjets der Region kamen aus russischen Fabriken, und Millionen Arbeiter aus Zentralasien hielten zugleich die russische Wirtschaft am Laufen. Genau dieser Hinterhof rutscht Putin jetzt weg, und zwar in einem Tempo, das selbst erfahrene Beobachter überrascht.
Vor wenigen Tagen landete US-Außenminister Marco Rubio mit über 200 Unternehmern in Samarkand. Wenige Wochen davor zeigte Usbekistan im Staatsfernsehen seine neuen Kampfjets, die erstmals aus China stammen. Und die EU hat die Region inzwischen zu einem Kernstück ihrer Strategie gemacht, um unabhängiger von Moskau und Peking zu werden.
Nachdem ich bereits über die zerfallende Militärallianz OVKS und über Russlands schwindenden Griff auf den Nordkaukasus berichtet habe, geht es heute um das nächste Stück des bröckelnden Imperiums. Denn während Putin in der Ukraine gebunden ist, ordnet sich der Raum hinter seinem Rücken neu. Und dieses Mal könnte der Verlust dauerhaft sein.
Was passiert also gerade in Zentralasien? Warum war das Jahr 2022 der entscheidende Bruch? Wie übernimmt China Schritt für Schritt die Rolle Moskaus? Und welche Chance ergibt sich daraus für die EU?
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