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Spanien - Marokko

Villa Büx

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Spanien - Marokko

18 просмотров · 2 нед. назад
Villa Büx
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Spanien – Marokko Wir fahren weiter südlich durch viele bergige und wüstenähnliche Landschaften, die uns teilweise schon auf Marokko einstimmen. Zumindest die Desierte de Tabernas ist immer wieder eindrücklich. In Tarifa fühlen wir uns sofort wieder heimisch, aber wir wollen vorwärts machen. Wasser, Diesel, Ad Blue bunkern, Ticket für die Fähre (Promotion) kaufen, eine letzte schreckliche Nacht beim Hafen verbringen und los geht das Abenteuer Marokko. Die Wettergeister sind uns wohlgesonnen und das Meer ist ganz friedlich 🙏. So kommen wir entspannt in Tanger an. Der Zoll war schon auf dem Boot und wir haben da unseren Stempel bekommen. An Land werden erst mal die Pässe kontrolliert 👮‍♂️und dann geht’s weiter zum Durchleuchten der Autos. Dann werden erneut die Pässe kontrolliert 👮‍♂️. Beim nächsten Posten werden wir gefragt, ob wir eine Drohne oder Waffen dabei haben – in dieser Reihenfolge. Nun wird das Auto persönlich inspiziert 👮‍♂️. Hmm, was durchleuchten die denn? Dann werden, oh Wunder, die Pässe kontrolliert 👮‍♂️ und es gibt einen kleinen Zettel. Einige Meter weiter will ein weiterer Beamter die Pässe sehen 👮‍♂️ und den kleinen Zettel einziehen, den wir grad erst erhalten haben 😂. Und dann, ja dann sind wir tatsächlich startklar. Es geht grad sofort mal rauf in die Hügel und quer durchs Land Richtung Osten. Wir sehen Ceuta weiter unten und kommen seitlich daran vorbei. Es wimmelt von Polizei- und Militärpräsenz. Wir fahren durch unglaublich luxuriöse und blitzsaubere Gegenden, die abrupt enden und der Müll beginnt rumzuliegen. Wir sehen viele, wirklich viele schwarz verhüllte Gestalten (vermutlich Frauen), die lediglich durch einen kleinen Schlitz bei den Augen einen Blick in die Welt erhaschen können, während die Männer cool im T-shirt rumlaufen oder im Cafe sitzen 🙄. Die langen und grossen Strände sind komplett leer - nix mit schwimmen da 🤷. Nun geht’s durchs Rif-Gebirge bis Chefchaouen, das an einen Berg gebaut ist. Die Wege in die Medina und deren Gässchen sind extrem steil, aber sehr sehenswert. Allerdings wer da nicht mehr gut zu Fuss ist, hat verloren. Ich frage mich auch, warum denn so steil gebaut wird – es muss doch schwierig sein, überhaupt so zu arbeiten 🤔. Der weitere Weg führt uns über die eher bedenklich schlechte, sehr holprige, löchrige, schräge und kurvige Nationalstrasse rauf und runter, rauf und runter, rauf und runter…. irgendwann wurde es sogar einspurig. Nicht eine Spur in jede Richtung, sondern eine Spur für beide Richtungen. Uns begegnen viele Kinder und Jugendliche, die meist freudig winken. Allerdings gibt es auch einige Bürschchen, die uns bereits mit verächtlicher Mine den Stinkefinger entgegenhalten. Da ahnt man schon, was für Schätzchen das im Erwachsenenalter sein werden. Wild stehen ist hier verboten, so suchen wir einen Campground. Denn ersten, den zweiten und den dritten lassen wir lieber hinter uns und landen so kurz vor Meknes an einem hübschen Plätzchen. Am Morgen werden wir um 7.30 vom Brötchen-Mann geweckt, der laut an unsere Türe klopft und ruft Baguettes. Na gut, wo wir schon mal wach sind rufen wir natürlich oui oui 😅. Er strahlt uns an und schenkt uns 2 Brote. Dafür kommt er etwas später nochmal mit Mützen, die seine Mutter macht 😊. Tja, dafür kriegen wir morgen nochmal «Gratis-Baguettes» - grins. Bei Vobilis stapfen wir durch die alten Steine - wieder mal. Die Pyramiden in Mexico waren doch einiges spannender 🤭. Und nun wird im Liegestuhl gechillt ☺️.