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Zwischenstop Schweiz und on the road again

Villa Büx

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Zwischenstop Schweiz und on the road again

21 просмотр · 3 нед. назад
Villa Büx
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Zwischenstop Schweiz 😍 und on the road again 😃 Wir verlassen den sonnigen Zürichsee und starten Richtung Marokko. Schon am Neuenburgersee regnet es in Strömen. Es ist dunkel und wir machen Halt bei einem Platz im Grünen. In der Nacht erwache ich und es macht zzzzzzzzzzz. Das Gefühl kenne ich leider allmählich und weiss, hier muss ein Sendeturm sein. Und tatsächlich, am Morgen sehen wir die Strahlenschleuder 30m neben uns 🙄 grrr… man sollte doch grundsätzlich immer bei Tageslicht einen Schlafplatz wählen . Es schüttet, gibt kurze Sonnenstrahlen, schüttet weiter und um nicht in die Überschwemmungen in Spanien zu geraten, bleiben wir vor einer Burg in Frankreich stehen. Am Abend schliesst der Himmel mal seine Schleusen und wir wollen uns noch etwas bewegen. Wir wandern in der Pampa so durch die Gegend und mein Schatzi guckt im Handy nach einem Rundgang, da umdrehen und gleicher Weg zurück in Danis Welt gar nicht geht 🙂‍↔️. Hmm, wir balancieren am Rande von ausgedehnten Pfützen vorbei und ich erwähne schon mal, dass ich also nicht über diese Hügel klettern möchte. Dani sagt, neinei, wir können rundherum gehen. Wir sollten nur etwas Tempo machen, damit wir bei Tageslicht zurück sind. Tja und wo wir dann rundherum gegangen sind, sehen wir, dass wir eben doch rauf auf den Hügel müssen 😔. Ok, dann halt. Oben angekommen treffen wir auf einen Zaun. Auf der anderen Seite des Zauns ist ein alter Steinbruch und es geht steil s Loch runter 🫣. Abgründe und ich geht gar nicht – ich entwickle Schwindel und Panikattaken. Gerne würde ich ja umdrehen, aber eben – in Danis Kopf gibt es das nicht. Also klettern wir neben dem Zaun über Geröll, Steine und Felsen in die endlose Tiefe. Man muss derart aufpassen, wo man den Fuss hinsetzt, dass ich wenigstens den Abgrund nebenan nicht so sehe. Ich klammere mich an Danis Hand und der Schweiss läuft mir in Strömen runter 🥵. Unten angekommen bin ich klatschnass und jetzt ist auch für mich klar, hier ist point of no return! Da klettere ich nie im Leben wieder rauf! Gut, mittlerweile ist es eindeutig am Eindunkeln und wir stehen noch immer im Nirgendwo. Sowas ähnliches wie ein Weg führt uns ein Stück weiter bis eine Böschung und die Autobahn oben im Weg ist. Wir müssten aber irgendwie auf die andere Seite. Gut Dani erspäht weiter unten einen Durchgang. Also runter durchs Gestrüpp. Wir ahnen, dass dies eigentlich ein Durchgang fürs Wasser ist. Trotzdem versuchen wir’s. Aber wie vermutet, fällt diese Möglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Also zurück. Dani möchte dann quer über die Böschung auf der anderen Seite durchs Dickicht hoch. Da finde ich aber mal endlich meinen Widerstand wieder und sage «nei, sicher nöd». Ich mein, da könnten ja Schlangen und Spinnen und Löwen oder sonst was sein 🥹. Wir klettern also wieder hoch auf das Weglein und sehen irgendwann weiter vorne ein Tor, das einen Spalt offen ist. Wir können gottseidank durchschlüpfen. Mittlerweile ist es stockdunkel und wir gelangen endlich auf eine kleine Strasse. Auf dieser laufen wir eine ganze Weile, bis wir eine richtige Unterführung finden. Halleluja 🙏. Jetzt müssen wir nur noch alles wieder in die andere Richtung zurück. Handy sei Dank haben wir sogar eine Taschenlampe dabei und wie nach Stunden unser Büxchen im Lichtkegel auftaucht bin ich einfach nur unendlich dankbar, wieder zuhause zu sein ☺️. In Spanien im Ebro-Delta stehen wir gemütlich im Regen am Strand, bis mal wieder unsere Handys schrillen und ein Katastrophenalarm vor Unwettern warnt. Nach USA haben wir langsam Übung, beobachten den Himmel und die Umgebung und bleiben, wo wir sind. Der nächste Tag belohnt uns mit herrlichem Sonnenschein und wir geniessen Strand und Meer 😊 🥳. Am Morgen werden wir durch einen Sturm wachgeschüttelt und fahren weiter gen Süden. Hübsche Gegenden, langweilige Strecken, unwegsame Wege und spanische Badlands begleiten uns heute. Erst schickt uns google mal wieder in die Pampa 🤷. Irgendwann wird’s so steil, dass wir umkehren müssen. Aber schliesslich landen wir doch noch in der Desierto de Abanilla. Unsere Natur ist doch einfach voller Wunder 😍.