Fürst Johannes hinterließ 500 Millionen Dollar Schulden — was wurde aus Thurn und Taxis?
Moss Garner
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Fürst Johannes hinterließ 500 Millionen Dollar Schulden — was wurde aus Thurn und Taxis?
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Im Oktober 1993 ließ eine dreiunddreißigjährige Witwe in Regensburg den Hausrat der reichsten Fürstenfamilie Deutschlands versteigern – Silber, Porzellan, Gemälde, sogar zwei Harley-Davidsons. Ihr Mann hatte ihr ein Schloss mit über fünfhundert Räumen hinterlassen, riesige Wälder – und Schulden in Höhe von rund fünfhundert Millionen Dollar. Wie konnte das einer Familie passieren, die Napoleon, Bismarck und das Ende der Monarchie fast unbeschadet überstanden hatte?
In diesem Video geht es um die Familie Thurn und Taxis: um eine Kurierfamilie aus den Bergen bei Bergamo, die die erste große Post Europas aufbaute, um das Kloster Sankt Emmeram, das sie als Entschädigung bekam, um drei Millionen Taler aus Preußen und um die Wälder, in die das Geld floss. Und um Fürst Johannes, Gloria, die „Punk-Prinzessin“, und die Erbschaftsteuer, die das Vermögen 1990 fast zu Fall brachte.
Hier geht es um das Geld in der deutschen Geschichte, um die Familien, die es besaßen, und um die Frage, wer es am Ende bekam. Abonnieren nicht vergessen.
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