meta-IFiF Abschlusstagung: Dialog zu den Handlungsempfehlungen "Innovative Frauen sichtbar machen"
Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus"
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meta-IFiF Abschlusstagung: Dialog zu den Handlungsempfehlungen "Innovative Frauen sichtbar machen"
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Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus"
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Zum Einstieg in den Dialog präsentierten Ines Großkopf und Julia Meyer, Projektmitarbeiterinnen von meta-IFiF, die Publikation "Innovative Frauen sichtbar machen. Handreichung für Kommunikation & Gleichstellung in Hochschulen, Unternehmen und Organisationen", in der Handlungsempfehlungen für mehr Sichtbarkeit von Frauen vorgestellt werden. Die Handreichung bündelt Erkenntnisse aus den Projekten der Förderrichtlinie und weiteren Initiativen. Sie verbindet Forschungsergebnisse mit konkreten Empfehlungen, Praxisbeispielen und Tools für die Umsetzung von Sichtbarkeitsmaßnahmen.
Für die praktische Umsetzung wurde eine Roadmap entwickelt, die die Handlungsempfehlungen als Organisationsentwicklungsprozess in fünf Schritten darstellt: Sichtbarkeit strategisch verankern, Strukturen verändern, Kompetenzen stärken und Frauen empowern, Kommunikation aktiv gestalten sowie Evaluation und Verstetigung.
Anhand der Initiative "25 in 25" des OFFIS – Institut für Informatik und des Leitfadens für eine geschlechtersensible Kommunikationspraxis der Hochschule München wurde gezeigt, wie Organisationen die Empfehlungen praktisch umsetzen können. Beide Beispiele verdeutlichen, dass nachhaltige Veränderungen nicht durch isolierte Einzelmaßnahmen entstehen, sondern durch das Zusammenspiel von strategischen Zielen, veränderten Prozessen, Kompetenzentwicklung und kontinuierlicher Kommunikation.
Kommunikations- und Transferexpertin Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW Berlin)
Im anschließenden Gespräch mit Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Wissenschaftskommunikation der HTW Berlin, standen die Roadmap als Orientierungsrahmen, die Verantwortung von Hochschulleitungen und die Gestaltung geschlechtersensibler Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring hob hervor, dass Hochschulleitungen Gleichstellung und Sichtbarkeit in Strategien und Hochschulentwicklungsplänen verankern und die verschiedenen Bereiche einer Hochschule zusammenbringen können. Fachbereiche wiederum seien nah an Wissenschaftler*innen und Studierenden und könnten Themen und Personen identifizieren, die bislang zu wenig sichtbar würden.
Geschlechtersensible Wissenschaftskommunikation müsse sowohl die Absender*innen als auch unterschiedliche Zielgruppen berücksichtigen. Als niedrigschwellige Maßnahmen nannte sie unter anderem die systematische Sichtung neuer Forschungsprojekte, die aktive Ansprache von Projektteams, die Nutzung von Expertinnendatenbanken sowie eine ausgewogene Besetzung von Podien und Veranstaltungen.
Ihr abschließender Impuls: Hochschulen verfügen bereits über einen großen Schatz an Expertise. Entscheidend ist, ihn zu erkennen, auch jenseits klassischer Reputationskriterien nach interessanten Personen und Themen zu suchen und diejenigen zu unterstützen, die sichtbar werden möchten.
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