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Letzte Reise, der traurige Abschied...

Verlorene Wahrheit

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Letzte Reise, der traurige Abschied...

84 просмотра · 5 месяцев назад
Verlorene Wahrheit
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Ich habe lange überlegt ob dich dieses Lied, und 2 weitere Veröffentliche. Nicht weil es mich nicht berührt... sondern weil dieses Schicksal mich und uns alle so stark bewegt! Ich finde es traurig, nicht nur das Schicksal dieses Tiers, sondern viel schlimmer, das dieses wunderschöne, traumhafte Wesen in den Hintergrund getrieben wird von Hass, Hetze, Klickgeilheit und der Selbstdarstellung! Ich glaube das Jeder der dort am Ufer war oder ist dem Tier wirklich von Herzen helfen will oder wollte. Aber ich denke auch das manche vergessen haben das die Priorität des Lebens wichtiger ist als die Kamera und Hollywood reife Sprüche. Ich bete für Timmy, für Hope, das Sie es schafft, das sie schwimmt und leben wird. (Strophe 1) Sie kam nicht falsch, sie kam bewusst, durch kalte Wege, weit und klar, nicht verirrt in flachen Wassern – sie wusste längst, warum sie hier war. Zu müde für die dunklen Tiefen, zu schwer für endlos weites Blau, suchte sie die stille Küste, wo jeder Atem langsamer taucht. Und wenn die Kraft sie wieder bricht, legt sie sich nieder, sanft und schwer, nicht um zu fliehen, nicht zu kämpfen – nur um zu bleiben, immer mehr. (Pre-Chorus) Hier, wo das Wasser sie noch trägt, wo Luft sie hält, wenn nichts mehr geht, hat sie sich ihren Ort gesucht, an dem ihr Herz ganz leise schlägt. (Refrain) Hier will sie liegen, hier will sie ruh’n, nicht weiterziehen, nichts mehr tun, nicht in die Tiefe, nicht ins Blau – nur noch ein Atem, still und rau. Doch wir kommen, laut und schnell, treiben sie fort von diesem Ort, nennen Hilfe, was wir tun – und nehmen ihr den letzten Hort. (Strophe 2) Gezeichnet von den engen Netzen, die sich wie Narben um sie zieh’n, von Plastik, Öl und kalten Resten, die leise in die Meere fiel´n. Ihr Körper wund, von Schmerz durchzogen, zu lange schon im falschen Strom, die Krankheit sitzt in jedem Atem, macht selbst Bewegung schwer und roh. Sie legt sich wieder, immer wieder, weil jeder Zug schon zu viel ist, ihr Körper spricht in schweren Wellen: „Ich bleib hier… weil hier Ende ist.“ (Pre-Chorus) Sie wollte nicht mehr tiefer sinken, nicht mehr kämpfen gegen Zeit, nur noch dort im flachen Atmen finden, was sie endlich befreit. (Refrain) Hier will sie liegen, hier will sie ruh’n, doch wir lassen es sie nicht tun, wir treiben sie, wir stoßen sie, als gäbe es noch ein Wohin. Doch jeder Meter, den sie schwimmt, nimmt ihr den Platz, den sie gewählt, und was für uns nach Rettung klingt, ist das, was sie am Ende quält. (Bridge) Und irgendwo liegt der Atlantik – doch nicht als Ziel, nicht als Gewinn, denn dort, wo Tiefe sie verschluckt, ist kein Atem mehr für sie. Ihr letzter Tauchgang ist kein Heimweg, kein Ruf, dem sie noch folgen kann, sondern ein langsames Versinken, weil wir sie weiter treiben dann. (Finaler Refrain) Wir treiben sie – entgegen dem, was sie sich selbst zum Ende nahm, wir wollten Leben, wollten Hoffnung – doch nahmen ihr den letzten Plan. Denn hier im flachen, grauen Wasser hätte sie noch atmen könn’, doch durch unser Drängen, Ziehen ließen wir sie tiefer geh’n. (Outro) Und wo sie einst sich niederlegte, bleibt nur noch leeres, kaltes Meer, ein Ort, an dem sie sterben wollte – doch nicht mehr sterben darf wie er. (Ausklang) Und was wir Hilfe nennen leise, war vielleicht nur unser Blick, denn nicht jedes gut gemeinte führt ein müdes Herz zurück. Manchmal bleibt uns nichts als Sehen, und der Schmerz, der bei uns bleibt – zusehen, weinen, Anteil nehmen, und unser Handeln ändern mit der Zeit. #timmy #wal #ostsee #liebe #hoffnung #verzweiflung #helfen #buckelwal #traurig #tragisch #trauma