Gab es in der Steinzeit schon Eifersucht? Die Antwort steckt in einem Zahn
Kelsie
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Gab es in der Steinzeit schon Eifersucht? Die Antwort steckt in einem Zahn
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Kelsie
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Ein 40.000 Jahre alter Schädel aus einer Höhle in Südfrankreich zeigt ein Loch an exakt der Stelle, an der heute Männer in Barkämpfen zuschlagen. Archäologen glauben zu wissen, warum dieser Mensch starb. Und es hat mit einem Gefühl zu tun, das du bis gestern noch für eine moderne Erfindung gehalten hast.
In diesem Video gehen wir 2,6 Millionen Jahre zurück, um einer unbequemen Frage auf den Grund zu gehen: Hatten unsere Vorfahren am Lagerfeuer schon jenes enge Brustgefühl, das uns heute nachts wachhält, wenn der Partner drei Sekunden zu lange auf das Handy schaut? Wir schauen uns die Grube der Knochen in Nordspanien an, wo achtundzwanzig Skelette von vor 430.000 Jahren eine Landkarte in ihren Zähnen tragen. Strontium aus dem Boden hat verraten, wer wanderte und wer blieb – und damit, warum Partner plötzlich zu einer knappen Ressource wurden.
Danach wird es noch unbequemer. Wir sprechen über die zweite Hypothese: warum Eifersucht wehtun muss, warum sie bei Männern und Frauen anders brennt und was Vaterschaftsunsicherheit mit all dem zu tun hat. Nur sieben Tierarten auf diesem Planeten zeigen überhaupt eifersuchtsähnliches Verhalten – du gehörst zu einer sehr kleinen Gruppe von Wesen, die wegen einer Textnachricht nicht schlafen können. Am Ende kommt der merkwürdigste Teil: der Moment, in dem aus einem biologischen Alarmsignal ein Mord werden konnte.
Wenn dich interessiert, wie viel von dem, was du heute fühlst, eigentlich hunderttausend Generationen alt ist, bleib bis zum Ende dran. Dieses eine Detail über den Schädel aus Südfrankreich hat selbst die Forscher erschüttert.
Kapitel in diesem Video:
Der Schädel mit dem verräterischen Loch
Was Eifersucht wirklich ist – zwei Zutaten
Nur sieben Tierarten auf der ganzen Erde
Hunderttausend Lagerfeuer der Steinzeit
Warum Gefühle nicht fossilieren
Die Grube der Knochen in Nordspanien
Strontium im Zahnschmelz – eine Landkarte der Kindheit
Wer wanderte, wer blieb – und warum das alles verändert
Partner als knappe Ressource
Die natürliche Auslese schreibt Alarm ins Gehirn
Warum dieser Alarm wehtun musste
Das Loch in der ersten Hypothese
Die zweite, unbequemere Erklärung
Vaterschaftsunsicherheit und ein evolutionärer Totalschaden
Männer und Frauen – zwei verschiedene Arten zu brennen
Die Studie aus siebenunddreißig Kulturen
Was der Schädel aus Südfrankreich am Ende verrät
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