Urlaub auf Kreta: Zwischen Traumstränden, Schluchten und Bergen
marlenesleben
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Urlaub auf Kreta: Zwischen Traumstränden, Schluchten und Bergen
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Wer bei Kreta nur an Strandurlaub denkt, kennt wahrscheinlich nur die halbe Insel. Hinter den Traumstränden warten hohe Berge, gewaltige Schluchten und spektakuläre Wasserfälle. Wir nehmen euch mit zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Kretas Westen.
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▶ Kameraequipment: Wir filmen mit GoPro Mission 1 Pro, Insta360 X6, DJI Mini 3 Pro und für die hochwertigen Aufnahmen mit der OM-5 Mark II, die uns auf allen Touren begleitet. Hier erfährst du mehr: https://linkly.link/2kQle
Kapitel:
00:00 - Intro
00:37 - Balos
00:57 - Anreise
01:50 - Chania Altstadt
02:57 - Kourtaliotiko-Schlucht
04:11 - Palmenstrand von Preveli
05:26 - Wohnhölen von Matala
06:46 - Weiße Berge (Lefka Ori)
07:31 - Samaria-Schlucht
09:55 - Agia Roumeli
10:20 - Kournas-See
11:27 - Katholiko-Kloster
13:19 - Elafonisi-Strand
14:06 - Abmod
Unsere Reise beginnt mit einem Flug mit Discover Airlines nach Kreta. Wir lassen uns an Bord das Essen schmecken und stimmen uns auf die kommenden Tage ein. Auch das Unterhaltungsangebot in der Onboard Cloud kommt gelegen.
Auf der Insel angekommen, beziehen wir unsere Unterkunft mitten in der Altstadt von Chania. Mein Highlight wartet ganz oben: Von unserer Dachterrasse schauen wir über die Dächer bis zum Meer. Anschließend erkunden wir die engen Gassen und den Hafen. Zwischen Cafés, Restaurants und den alten Häusern lässt es sich ziemlich gut aushalten. Gleichzeitig ist Chania unser Ausgangspunkt für die Ausflüge.
Als Erstes fahren wir zur Kourtaliotiko-Schlucht. Schon von oben können wir auf das Wasser hinabblicken. Aber wir wollen mitten hinein. Dafür steigen wir in die Schlucht ab und müssen schließlich ins Wasser. Bei ungefähr 15 Grad kostet das etwas Überwindung. Zwischen den Felsen schwimmen wir weiter, bis wir vor einem rund 40 Meter hohen Wasserfall stehen. Überall tropft Wasser von den Wänden, es ist ohrenbetäubend laut und die Gänsehaut lässt nicht lange auf sich warten. Einer der eindrucksvollsten Orte unserer Reise.
Das Wasser fließt weiter Richtung Meer und mündet am Preveli Beach. Dort erwartet uns eine ganz andere Landschaft: Hinter dem Strand erstreckt sich ein Palmenwald entlang des Flusses. Schon der Blick von oben macht Lust auf den Abstieg. Unten spazieren wir zwischen den Palmen hindurch und entdecken leider auch Brandspuren. Selbst bei etwas trüberem Wetter hat dieser Ort aber eine besondere Atmosphäre.
Danach besuchen wir die Höhlen von Matala. Die Öffnungen liegen direkt in der Felswand oberhalb der Bucht. Wir ziehen die Köpfe ein, klettern hinein und schauen durch die verschiedenen Eingänge aufs Meer. Teilweise fühlt sich das Ganze wie ein kleines Labyrinth an. Bekannt wurde Matala auch durch die Hippies, die sich hier in den 1960er-Jahren niederließen. Bei diesem Blick kann ich gut verstehen, warum sie bleiben wollten.
Für unser nächstes Abenteuer fahren wir in die Weißen Berge. Schon unterwegs begegnen uns Schafe und Ziegen, die sich von unserem Auto wenig beeindrucken lassen. Zwischen den hohen Gipfeln beginnt unsere Wanderung durch die Samaria-Schlucht. Zunächst geht es auf einem angelegten Weg bergab, stellenweise noch angenehm im Schatten der Bäume. Die Sonne merken wir trotzdem deutlich. Unterwegs kommen wir am verlassenen Dorf Samaria vorbei und legen eine Pause ein. Anschließend wird die Landschaft immer spektakulärer.
Das Highlight wartet an der Eisernen Pforte. Hier stehen die Felswände nur noch ungefähr drei Meter auseinander. Wenn ihr zwischen ihnen hindurchlauft und nach oben schaut, fühlt ihr euch ziemlich klein. Nach der langen Wanderung erreichen wir schließlich Agia Roumeli am Meer. Dort warten Restaurants, der Strand und die Fähre auf uns. Nach all den Kilometern kommt diese Pause genau richtig.
Anschließend lassen wir es am Kournas-See etwas gemütlicher angehen. In einem Restaurant oberhalb des Sees suchen wir uns einen Platz mit Aussicht. Unter uns liegt das tiefblaue Wasser, auf dem Tisch landen Tzatziki, gefülltes Gebäck und geräuchertes Schweinefleisch.
Frisch gestärkt geht es weiter zum Katholiko-Kloster. Wir steigen in eine felsige Schlucht hinab und entdecken alte Mauern, verzierte Säulen und eine in den Fels integrierte Kirche. Ich finde besonders spannend, wie das Kloster mit der Landschaft verschmilzt. Den Aufstieg zurück müssen wir uns anschließend natürlich wieder erarbeiten.
Zum Abschluss geht's an den Elafonisi Beach. Das klare, türkisfarbene Wasser und der stellenweise rosafarbene Sand sorgen für ordentlich Südseegefühl.
Welchen dieser Orte würdet ihr zuerst besuchen? Schreibt es mir in die Kommentare. Weitere Ausflugsziele auf Kreta findet ihr in der kostenlosen HOME of TRAVEL App. Wenn euch das Video gefällt, freue ich mich über einen Daumen nach oben und euer Abo.