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Der Geist ist müd

Ingmar Burghardt

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Der Geist ist müd

7 795 просмотров · 8 лет назад
Ingmar Burghardt
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Der Geist ist müd, die Hoffnung leer, die Welt ist mir zuwider. Halb Strolch, halb Revolutionär, so tönen rings die Lieder. Trüb hängen Wolken in den Tag, fahren, ja fahren! Wann bricht ein Licht in uns're Plag?! Fahren! Schreit jeder mir die Ohren voll vom Paradies auf Erden; weiß nicht, wen ich bedauern soll, weiß nur: es wird nicht werden. Ein Rädchen bin ich in der Welt, muß mich mitunter drehen - und doch, ihr Herrn! - wem's nicht gefällt, mag mich von hinten sehen! So fahr ich, weil ich leben will, das freie wunderbare! Wer Tod mir wünscht, der leg' mich still. Ich lebe, weil ich fahre! Trüb hängen Wolken in den Tag, fahren, ja fahren! Licht bricht durch Dunkel wie ein Schlag! Fahren! G / e / A / A7 / D / C / G / A / D / G / C / G / G / C / D / G / Worte & Weise: axi (Alexej Stachowitsch) Bei dem Lied kommt meine Sopranstimme ;) an ihre Grenzen, aber der noch im hohen Alter ambitionierte Axi - ich hatte ihn mehrmals getroffen - hatte das Lied wohl eher für junge Stimmen verfaßt.