Draugmaz - Rübezahl (Wotans Erwachen) [Full Song] | Heidnisch Germanischer Metal 2026
Draugmaz
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Draugmaz - Rübezahl (Wotans Erwachen) [Full Song] | Heidnisch Germanischer Metal 2026
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⚔️ DRAUGMAZ PRÄSENTIERT: RÜBEZAHL (WOTANS ERWACHEN) ⚔️
Draugmaz entfesselt mit Heidnisch Germanischem Metal die rohe Kraft des Riesengebirges. Wir brechen die Schleier der verharmlosenden Märchen und offenbaren den wahren Kern des Berggeistes: Rübezahl als das personifizierte Überbleibsel des Allvaters Wotan im Exil der neuen Zeit. Ein aggressiver Bastard aus Mythos, Heimatliebe und archaischem Zorn.
🏔️ DER BERGGEIST UND DER ALLVATER – INFOTEXT
Die Gestalt Rübezahls wurzelt tief im prähistorischen Weltbild Zentraleuropas. In der Ur- und Frühgeschichte zeigt sich das Riesengebirge als sakraler Raum, in dem Naturphänomene direkt mit dem Wirken der Götter verknüpft wurden. Der unberechenbare Charakter des Berggeistes, sein plötzlicher Umschwung von schützender Güte zu vernichtendem Sturm, spiegelt exakt die Wesenszüge des altgermanischen Sturmgottes Wotan wider. Als Wanderer mit dem weiten Mantel und dem tief ins Gesicht gezogenen Hut gleicht Rübezahl bis in die Details der Ikonographie des einäugigen Odin, der unerkannt auf Midgards Pfaden wandelt. Als die Christianisierung das alte Europa überrollte, flüchteten die alten Götter in die Unwirtlichkeit der höchsten Gipfel, wo sie im kollektiven Gedächtnis als launische Berggeister überdauerten. Rübezahl ist somit kein Wesen der Fabelwelt, sondern das mythologische Relikt eines verdrängten Glaubens, der nun im Gewand des Pagan Black Metal zu seiner blutigen Wahrheit zurückfindet.
🔥 LYRICS
Im Schatten der Schneekoppe, auf heil’ger Heimaterde
Wo Wotans Geist noch wacht über seiner Krieger Herde
Ihr nennt ihn Rübezahl, voller Spott und lautem Hohn
Doch unter dem Pelz des Riesen thront der Göttervater schon
Sein Thron das Riesengebirge, ein Schutzwall gegen die Zeit
Er hütet das Erbe der Ahnen in ewiger Ewigkeit
Ihr Toren nennt ihn Rübenschwanz, entweiht den heil’gen Hain
Doch wer den Boden schändet, den schlägt er zu blutgem Stein
Er wandelt durch das Dickicht, der Wächter unserer Mark
Ein launischer Tyrann der Berge, unbändig, frei und stark
Er straft die fremden Diebe, schlägt sie mit stummem Zorn
Und schützt das Blut der Väter, aus Wotans Kraft geborn
Rübezahl Hört den Ruf im Wind
Wo wir die treuen Hüter des Riesengebirges sind
Rübezahl Das Vätererbe erwacht
Wotan stürmt als Schutzherr durch die eisige Nacht
Der Wanderer mit dem weiten Hut
In unseren Adern brennt der Ahnen Blut
Odin Wotan Rübezahl
Wer das Land verrät, erleidet Todesqual
Seht ihr den Mantel? Den weiten, grauen Hut?
Er schützt den heil’gen Boden, auf dem die Asche ruht
Aus Wotan wurde Rübezahl, im Exil der neuen Zeit
Der Hüter unsrer Grenzen, voller Stolz und Tapferkeit
Das Wilde Heer, es reitet noch, fürs schlesische Revier
Die Heimat zu verteidigen, das ungezähmte Tier
Wer treu zu seinem Blute steht, zieht stolz in Walhall ein
Wer das Erbe der Ahnen verkauft, des Knochen reibt er zu Stein
Komm zu uns an das lodernde Feuer
An die Berge bei stürmischer Nacht
Schütz die Zelte, die Heimat, die teure
Komm und halte bei uns treu die Wacht
Höre, Rübezahl, was wir dir sagen
Volk und Heimat sind nimmermehr frei
Schwing die Keule wie in alten Tagen
Schlage Hader und Zwietracht entzwei
Ihr fleht um Schutz? Er bricht das Joch
Das Erbe der Väter, es lebe hoch
Die Keule schlägt ein, der Feind flieht im Schreck
Wotan fegt die Schande vom heiligen Fleck
Keine Rüben zählt er mehr, er zählt der Feinde Last
Der alte Gott des Krieges duldet keinen fremden Gast
Mit Sturm und Hagel fegt er fort das giftig neue Kreuz
Das Vaterland erstrahlt im heidnisch-alten Reiz
Wotan ist hier Der Adler fliegt über der Koppe Rand
Der Berggeist schützt mit Blut und Stahl das heil’ge Heimatland
Rübezahl Hört den Ruf im Wind
Wo wir die treuen Hüter des Riesengebirges sind
Rübezahl Das Vätererbe erwacht
Wotan stürmt als Schutzherr durch die eisige Nacht
Der Wanderer mit dem weiten Hut
In unseren Adern brennt der Ahnen Blut
Odin Wotan Rübezahl
Wer das Land verrät, erleidet Todesqual
Die Erde vergisst nicht
Die Heimat schläft nicht
Nennt ihn nie wieder Rübezahl
Wotan lebt
📚 QUELLEN UND LITERATURZITATE
Müller, K. 1984: Sakraltopographie und germanische Kontinuität im sudetengermanischen Raum. In: Zeitschrift für Ur- und Frühgeschichte, Bd. 42, S. 112–128.
Schmidt, H. 2011: Mythologische Relikte in der mitteleuropäischen Volkskunde. Leipzig: Akademische Verlagsgesellschaft.
Zeiss, J. 1937: Die Besiedlung des Riesengebirges im Spiegel der frühmittelalterlichen Funde. Breslau: Schlesischer Heimatverlag.
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