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Kann man ein überreiztes Gehirn trainieren? | Neuroplastizität bei ME/CFS

Natascha Kunert-Möller

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Kann man ein überreiztes Gehirn trainieren? | Neuroplastizität bei ME/CFS

236 просмотров · 3 недели назад
Natascha Kunert-Möller
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Kann man ein Gehirn, das Licht, Geräusche, Gespräche oder andere Reize kaum noch verarbeiten kann, einfach wieder daran gewöhnen? Gerade bei ME/CFS begegnet uns häufig die Idee: Das Gehirn ist neuroplastisch – also müsste sich auch eine starke Reizempfindlichkeit durch Training verändern lassen. Doch diese Schlussfolgerung ist zu einfach. In diesem Video schauen wir genauer hin: • Was bedeutet Neuroplastizität eigentlich? • Was steckt hinter dem Gefühl, dass „alle Reize ungefiltert ankommen“? • Was kann man tatsächlich trainieren? • Wann kann Gewöhnung sinnvoll sein? • Wann bedeutet vermeintliches Reiztraining möglicherweise schlicht Überlastung? • Warum ist Reizschutz nicht automatisch Vermeidung? • Und welche Rolle spielt PEM bei der Beurteilung? Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen zwei Situationen: Ein Nervensystem kann Alarm schlagen, obwohl eigentlich ausreichend Kapazität vorhanden wäre. Oder die Verarbeitung eines Reizes überschreitet tatsächlich die momentan vorhandene Verarbeitungskapazität. Von außen kann beides sehr ähnlich aussehen – für den Umgang damit macht der Unterschied aber sehr viel aus. Dieses Video ist Teil 1 einer dreiteiligen Reihe: Teil 1: Kann man ein überreiztes Gehirn trainieren? Teil 2: Brain Retraining bei ME/CFS – was kann es evidenzbasiert tatsächlich leisten? Teil 3: Reize vermeiden oder das Gehirn wieder daran gewöhnen? Wenn dich eine sachliche und differenzierte Auseinandersetzung mit ME/CFS, Pacing, Reizverarbeitung und dem Leben mit chronischer Erkrankung interessiert, kannst du meinen Kanal abonnieren. #MECFS #Neuroplastizität #Reizüberflutung #Reizverarbeitung #PEM #Pacing #LongCovid