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Klingender Adventskalender 2024 | #20

Frauenkirche Dresden

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Klingender Adventskalender 2024 | #20

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STIMMUNGSVOLL & FREUDIG Kaum zu glauben, wie schnell sich die Adventszeit zum Ende neigt. Genießen wir daher umso mehr den Klang des heutigen musikalischen Grußes. Christoph Willibald Gluck (1714–1787) erlangte mit zahlreichen Opernkompositionen Bekanntheit. Seine Instrumentalmusik rückte seltener in den Fokus der Musikgeschichte, dabei zeigt sie sein meisterhaftes Gespür für Klarheit und Eleganz. Eine Sammlung von sechs Triosonaten allerdings, die in London 1746 unter Glucks Namen veröffentlicht wurden, wird inzwischen gar nicht mehr seiner Autorenschaft zugeschrieben. Sie stammen wohl vom italienischen Komponisten Alessandro Besozzi; in jedem Fall ist aber die erste Sonate mit ihrem Presto im zeitlichen Umfeld Glucks zu verorten. Dieser komponierte 1747 nachweislich Musik für das sächsische Königshaus in Dresden und führte sie auch auf. Hören wir also das Presto aus der Sonata in C, das sich hinter dem 20. Kalendertürchen verbirgt. Der virtuose Glanz dieses Triosatzes gibt uns einen stimmungsvollen Einblick in die Musik zwischen Barock und Klassik – einer Zeit, in der auch der Glanz Dresdens hell erstrahlte. Vier Musiker der Sächsischen Staatskapelle und Gründungsmitglieder des ensemble frauenkirche dresden zelebrieren die Komposition gemeinsam mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert. Einen frohen Adventstag Ihnen! -- Christoph Willibald Gluck (1714–1787) »Presto aus der Sonata in C« Violine I: Jörg Fassmann Violine II: Matthias Meißner Violoncello: Jörg Hassenrück Kontrabass: Tobias Glöckler Cembalo: Frauenkirchenkantor Matthias Grünert