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LOS CHONEROS: Wie Ecuadors mächtigstes Drogenkartell den Staat übernahm | Doku

Blutmacht

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LOS CHONEROS: Wie Ecuadors mächtigstes Drogenkartell den Staat übernahm | Doku

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Blutmacht
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Vergessen Sie alles, was Sie über Ecuador als friedliche Oase und sicheren Urlaubsort Südamerikas gehört haben. Hinter den Postkartenmotiven der Galápagos-Inseln und den Anden hat sich eine kriminelle Macht formiert, die das Land in eines der blutigsten Schlachtfelder des globalen Kokainschmuggels verwandelt hat. Dies ist die ungeschminkte Chronik über Aufstieg, Herrschaft und den internen Krieg des berüchtigtsten Drogenkartells des Landes: Los Choneros. Alles begann Ende der 1990er Jahre in Chone in der Küstenprovinz Manabí. Während Kolumbien im Bürgerkrieg versank, wurde Ecuador zum idealen Korridor für Tonnen von Kokain. Jorge Bismark Véliz España, genannt „Teniente España“, erkannte die Gunst der Stunde. Als kühler Stratege formierte er eine schlagkräftige Miliz, um Schmuggelwege an den Pazifik zu sichern. In einem grausamen Vernichtungskrieg löschte er die rivalisierende Bande „Los Queseros“ unter Carlos Cedeño Vera vollständig aus. Durch gezielten Terror und Massaker brachte Véliz España die Region und die strategisch bedeutsame Hafenstadt Manta unter seine absolute Kontrolle. Nach seiner Ermordung 2007 übernahm Jorge Luis Zambrano González („Rasquiña“) die Führung. Mit dem Weitblick eines Geschäftsmanns besiegelte er 2008 das historische Bündnis mit dem mexikanischen Sinaloa-Kartell von El Chapo Guzmán. Los Choneros garantierten die sichere Seelogistik mit Schnellbooten und Halbtauchbooten Richtung Nordamerika. Zugleich etablierte Rasquiña ein flächendeckendes Schutzgeldsystem („Vacunas“), das Händlern und Fischern in Manta unbarmherzig abgepresst wurde. Rasquiñas Verhaftung im Jahr 2011 schwächte die Organisation keineswegs. Die Hochsicherheitsgefängnisse „Litoral“ in Guayaquil und „Latacunga“ wurden zur neuen Machtzentrale des Drogenbosses. Los Choneros beherrschten sechzig Prozent der Häftlinge und rekrutierten eine Privatarmee von fünfzehntausend Mann. Rasquiña unterwarf kleinere Banden als Kampfeinheiten: „Los Lobos“ unter Wilmer Chavarría („Pipo“) sowie „Los Tiguerones“. Gefängnishöfe dienten als Ausbildungsstätten für Auftragskiller, während korrupte Beamte fürstlich entlohnt wurden. Im Juni 2020 kam Rasquiña dank eines bestochenen Richters frei. Doch der brüchige Waffenstillstand der „Pax Chonera“ währte kaum ein halbes Jahr: Am 28. Dezember 2020 wurde der Kartellchef im Einkaufszentrum Mall del Pacífico in Manta vor den Augen seiner Familie erschossen. Sein Tod zerschlug das Monopol. Die Nachfolger José Adolfo Macías Villamar („Fito“) und Junior Roldán („JR“) wollten die Herrschaft beanspruchen, doch Los Lobos und Tiguerones meuterten und wechselten zum mexikanischen Konkurrenten CJNG über. Am 23. Februar 2021 eskalierte die Lage: In vier Gefängnissen brachen zeitgleich blutige Aufstände aus. Über achtzig Choneros-Mitglieder wurden von den Rebellen mit Kettensägen und Macheten hingerichtet. Der Krieg griff auf die Metropolen über. Am 9. August 2023 wurde der Präsidentschaftskandidat Fernando Villavicencio in Quito auf offener Straße erschossen, nachdem er öffentlich Drohungen von Fito angeprangert hatte. Im Januar 2024 folgte die totale Eskalation: Fito floh spurlos aus dem Gefängnis von Guayaquil, und bewaffnete Angreifer stürmten das Studio des Senders TC Televisión live auf Sendung. Präsident Daniel Noboa erließ das Dekret 111, rief den inneren bewaffneten Konflikt aus und entsandte das Militär gegen zweiundzwanzig terroristische Kartelle. Verfolgen Sie in dieser Doku die düsteren Hintergründe eines Drogenkriegs ohne Gnade. Abonnieren Sie unseren Kanal für weitere packende Dokumentationen über Drogenkartelle, Organisierte Kriminalität und historische Kriminalfälle. Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare: Kann Ecuador den Kampf gegen den Narco-Terrorismus jemals gewinnen? #LosChoneros #Fito #Rasquiña #Drogenkartell #Mafia #Dokumentation #WahreVerbrechen #TrueCrimeDeutsch #Drogenkrieg #Kriminalgeschichten #GefaengnisDoku #OrganisierteKriminalitaet