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Erich Honecker – Der Kommunismus ist nicht tot, er hat nur eine Schlacht verloren

Schicksale der Stars

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Erich Honecker – Der Kommunismus ist nicht tot, er hat nur eine Schlacht verloren

170 просмотров · 5 дн. назад
Schicksale der Stars
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Wie wurde aus einem Bergmannssohn aus dem Saarland der mächtigste Mann der DDR, und warum gab er bis zu seinem Tod in Santiago de Chile keinen einzigen Fehler zu? Diese Dokumentation erzählt die Biografie von Erich Honecker, dem Generalsekretär der SED und Staatsratsvorsitzenden der DDR, und stellt eine zentrale Frage. Hat Honecker wirklich bis zuletzt geglaubt, dass der Kommunismus nur eine Schlacht verloren hatte? Der Film führt von Honeckers Kindheit in Wiebelskirchen über die Internationale Lenin-Schule in Moskau und den kommunistischen Widerstand bis zu zehn Jahren Zuchthaus in Brandenburg-Görden. Er zeigt seinen Aufstieg als Chef der FDJ und als Sicherheitssekretär, der im August 1961 den Mauerbau in Berlin organisierte. Weitere Stationen sind der Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Honecker, der stillschweigende Gesellschaftsvertrag der DDR, die Plattenbauten, die Staatssicherheit unter Erich Mielke und das Leben der Funktionäre in Wandlitz. Es geht um den Milliardenkredit von Franz Josef Strauß, Honeckers Besuch in Bonn 1987, die Rolle von Margot Honecker und den Konflikt mit Michail Gorbatschow. Im Herbst 1989 folgen die Montagsdemonstrationen in Leipzig, Honeckers Sturz im Politbüro und der Fall der Berliner Mauer. Danach beginnt die wenig bekannte letzte Phase seines Lebens. Dazu gehören die Zuflucht bei Pfarrer Uwe Holmer in Lobetal, die Flucht nach Moskau und in die chilenische Botschaft sowie die Haft in Moabit. Hinzu kommen der Prozess um den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze und die letzten Monate im Exil in Chile. Dabei wird Honeckers Selbstbild aus Memoiren und Interviews konsequent mit dem verglichen, was Akten, Protokolle und Historiker belegen. Für die Recherche wurden unter anderem folgende Quellen herangezogen: die Biografie »Erich Honecker. Das Leben davor 1912–1945« des Historikers Martin Sabrow; Honeckers Autobiografie »Aus meinem Leben« von 1980; das Gesprächsbuch »Der Sturz« von Reinhold Andert und Wolfgang Herzberg; Honeckers »Moabiter Notizen«; die Erinnerungen von Wolfgang Leonhard in »Die Revolution entläßt ihre Kinder«; das Protokoll des Nationalen Verteidigungsrates der DDR vom 3. Mai 1974; die Analyse der ökonomischen Lage der DDR von Gerhard Schürer vom Oktober 1989; die Forschungsergebnisse des Projekts »Chronik der Mauer« zu den Todesopfern an der Berliner Mauer; Bestände des Stasi-Unterlagen-Archivs im Bundesarchiv; Veröffentlichungen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; der Beschluss des Berliner Verfassungsgerichtshofs vom 12. Januar 1993. Eine Dokumentation über deutsche Geschichte, den Kalten Krieg, die DDR und den Mann, der versprach, die Mauer werde noch hundert Jahre stehen.