Ein Schritt unter der Lupe – Gehmeditation nach Mahāsi | Teil 5
Dhamma Steps
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Ein Schritt unter der Lupe – Gehmeditation nach Mahāsi | Teil 5
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Warum wird in der Gehmeditation manchmal so langsam gegangen?
Im fünften Teil der Reihe schauen wir genauer auf die einzelnen Phasen eines Schrittes. Das langsame Tempo dient dabei als Lupe: Bewegung, Druck, Festigkeit und Temperatur können deutlicher wahrnehmbar werden.
Auch die vier großen Elemente – Erde, Wasser, Feuer und Wind – werden als verschiedene Aspekte des Körperlichen betrachtet.
Wenn wir unmittelbar beobachten, wie etwas beginnt, sich verändert und wieder endet, kann ein erstes Verständnis von anicca – Unbeständigkeit – entstehen.
Dabei suchen wir keine besonderen Erfahrungen und denken nichts hinzu. Wir bleiben bei dem, was sich tatsächlich zeigt.
Erwähnte Lehrreden:
MN 10 — Satipaṭṭhāna Sutta
MN 28 — Mahāhatthipadopama Sutta
MN 140 — Dhātuvibhaṅga Sutta
#Gehmeditation #Vipassana #achtsamkeit
00:00 – Rückblick: Die sechs Phasen des Schritts
01:16 – Warum langsam gehen? Die Lupe der Achtsamkeit
02:20 – „Wenn man geht, weiß man, dass man geht“
02:38 – Die vier Elemente in der Bewegung (Erde, Wasser, Feuer, Wind)
03:56 – Beobachtung von Entstehen und Vergehen
05:19 – Unbeständigkeit (Anicca) unmittelbar erfahren
05:57 – Ausblick: Belastung, Schmerz und das „Ich“