Im Schatten von Kakarott – Vegeta | Der Kampf hinter seinem Stolz
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Im Schatten von Kakarott – Vegeta | Der Kampf hinter seinem Stolz
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Er war ein Prinz, bevor er wusste, was Zuhause bedeutet. Dann kam Kakarott. Seitdem fühlt sich jeder Sieg unvollständig an. Dieser Song blickt hinter Vegetas Stolz, seine verlorene Heimat und die Frage, ob er je aufhören kann, seinen eigenen Wert an Goku zu messen.
Ist Rivalität Vegetas Antrieb – oder sein Gefängnis?
#Vegeta #Kakarott #DragonBall
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Lyrics:
Ich war ein Prinz,
bevor ich wusste, was ein Zuhause ist.
Sie nahmen mir meinen Planeten,
meinen Vater,
meinen Namen.
Doch das Einzige,
was sie mir nicht nehmen konnten,
war mein Stolz.
Bis du kamst.
Ich wurde groß mit dem Gedanken, dass Stärke alles zählt,
dass nur der Letzte, der noch steht, am Ende wirklich lebt.
Mein Vater trug die Krone, doch sein Reich verbrannte still,
und ich schwor in kalten Nächten, dass ich niemals knien will.
Ich war Kind und schon Soldat, hatte Blut an meinen Händen,
lernte früh: Wer Schwäche zeigt, wird irgendwo verenden.
Keine Mutter, die mich hielt, keine Stimme, die mich trug,
nur ein Tyrann, der mir erklärte, ich sei niemals stark genug.
Dann traf ich dich.
Ein Krieger ohne Herkunft,
ohne Titel, ohne Thron.
Ein Unterklasse-Saiyajin,
doch die Welt sprach deinen Ton.
Du fielst hin und standest auf,
als wär Scheitern nur ein Schritt.
Ich kämpfte, um zu beweisen.
Du kämpftest, weil du liebst.
Und jedes Mal, wenn du mich überholtest,
starb ein Teil von meinem Stolz.
Nicht weil du stärker warst als ich,
sondern weil es dir nichts bedeutete.
Ich jagte deinen Schatten durch Galaxien, durch die Zeit,
doch je näher ich dir kam, desto ferner war ich frei.
Ich leb im Schatten von Kakarott,
jeder Sieg fühlt sich wie Niederlage an.
Denn selbst wenn ich die Sterne breche,
frag ich mich, ob ich dich schlagen kann.
Ich leb im Schatten von Kakarott,
doch vielleicht war das mein größter Feind:
Nicht der Mann, der vor mir stärker wurde,
sondern die Stimme, die sagt, dass ich nichts ohne ihn sei.
Ich sah dich sterben für die Erde,
während ich nur herrschen wollte.
Du hast alles aufgegeben,
ich nur das genommen, was ich konnte.
Dann kam Bulma wie ein Feuer,
das nicht fragte, wer ich war.
Sie sah nicht den Prinzen der Saiyajin,
sie sah nur den Mann hinter der Narbe.
Trunks sah zu mir auf,
als wär ich größer als mein Zorn.
Doch ich wusste nicht, wie Liebe geht,
ich war für Kriege geboren.
Also schwieg ich,
wenn ich hätte bleiben sollen.
Trainierte,
wenn ich hätte reden müssen.
Ich verließ sie immer wieder,
weil ich Angst hatte, etwas zu verlieren.
Denn wer nichts liebt,
kann nichts begraben.
So dachte ich.
Bis Majin mich berührte
und mein Hass wieder erwacht.
Ich wollte wieder der Alte sein,
ohne Zweifel, ohne Nacht.
Ich schlug dich nieder, Kakarott,
doch der Sieg war kalt und leer.
Denn ich sah in deinen Augen:
Du bekämpftest mich nicht mehr.
Du wolltest mich noch retten,
während ich mich selbst verlor.
Und da begriff ich: Meine Krone
war nur ein Käfig aus Zorn.
Dann stand ich vor Boo,
und zum ersten Mal war Stärke nicht genug.
Ich sah meinen Sohn.
Ich sah Bulma.
Ich sah die Erde,
die nie meine sein sollte
und trotzdem mein Zuhause wurde.
Ich fragte Piccolo,
ob ich dich nach dem Tod noch einmal sehen werde.
Nicht weil ich Angst vor dem Ende hatte.
Sondern weil ich endlich wusste,
dass ich jemanden vermissen würde.
Ich gab mein Leben, ohne Krone, ohne Zeugen, ohne Ruhm,
kein Turnier, kein letzter Titel, keine Menge, die mir zujubelt.
Nur ein Vater vor dem Abgrund,
nur ein Mann vor seinem Kind,
der zum ersten Mal nicht kämpfte,
um zu zeigen, wer er ist.
Ich kämpfte, um zu schützen.
Und vielleicht war das der Augenblick,
in dem ich stärker war als du.
Nicht weil meine Faust dich übertraf,
sondern weil mein Herz es tat.
Später sah ich dich gegen Boo,
sah die Kraft, die keiner kennt.
Und ich sagte es mir leise,
damit es keiner von euch hört:
Du bist die Nummer eins.
Diese Worte waren schwerer
als jeder Schlag, den ich ertrug.
Denn ich gab nicht meine Stärke auf,
ich gab meinen Vergleich auf.
Ich war niemals dein Schatten.
Ich stellte mich nur selbst dort hin.
Ich lebte im Schatten von Kakarott,
doch der Schatten kam aus meinem Blick.
Ich dachte, nur wer dich besiegt,
bekommt den eigenen Namen zurück.
Ich lebte im Schatten von Kakarott,
doch heute weiß ich, wer ich bin:
Nicht der Krieger hinter deinem Rücken,
nicht der Zweite, der niemals gewinnt.
Ich bin Vegeta.
Sohn eines gefallenen Königs,
Vater eines Kindes,
Mann einer Frau,
Beschützer einer Erde,
die ich einst zerstören wollte.
Ich bin nicht du.
Und zum ersten Mal
ist das genug.
Kakarott …
V…
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