Перейти к содержимому

Der Biermarkt bricht ein. Er b(r)aut um | Jürgen Nordmann von Störtebeker bei Mittelstars

Mittelstars

0:00 / 0:00

Der Biermarkt bricht ein. Er b(r)aut um | Jürgen Nordmann von Störtebeker bei Mittelstars

5 003 просмотра · 2 дн. назад
Mittelstars
14,7 тыс. подписчиков
5 003 просмотра · 2 дн. назад
Jürgen Nordmann von der Störtebeker Braumanufaktur ist dieses Mal bei den Mittelstars zu Gast. Seine Unternehmensgruppe beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter und macht etwa 180 Millionen Euro Umsatz. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Bier. Zur Gruppe gehören auch Getränkegroßhandel, Leergutsortierung und Ladungsträger sowie die Entwicklung neuer Lebensmittel und alternativer Proteine aus Reststoffen der Bierproduktion. Jürgen stammt aus einer Unternehmerfamilie, die seit über 100 Jahren in der Getränkebranche tätig ist. Nach seinem Studium kam er unmittelbar nach der Wende in den Osten und landete schließlich bei der Stralsunder Brauerei. Aus dem schwierigen regionalen Brauereigeschäft entwickelte sich über die Jahre die Störtebeker Braumanufaktur und damit eine der bekanntesten deutschen Biermarken. Heute steht die Bierbranche erneut vor einem großen Wandel. Der Bierkonsum in Deutschland sinkt und alkoholfreies Bier gewinnt massiv an Bedeutung. Bei Störtebeker machen alkoholfreie Biere bereits mehr als 32 Prozent des Gesamtausstoßes aus. Jürgen hält sogar 50 Prozent bis 2030 für möglich. Mit Marcus Seidel spricht er darüber, wie sich Störtebeker auf die Zukunft des Biermarktes vorbereitet, warum sich Unternehmen an ihre Kunden anpassen müssen und weshalb eine Brauerei heute weit über klassisches Bier hinausdenken sollte. Es geht um alkoholfreies Bier, neue Lebensmittel aus Bierresten, Innovation und die Frage, wie sich ein traditionsreiches Geschäftsmodell immer wieder neu erfinden kann. Außerdem sprechen die beiden über Unternehmertum nach der Wende, den deutschen Mittelstand, Digitalisierung, KI und Unternehmensnachfolge. Jürgen erklärt, warum die nächste Generation früh Verantwortung übernehmen sollte und weshalb Deutschland aus seiner Sicht wieder mehr Machergeist braucht. Eine Folge über Störtebeker, die Zukunft des deutschen Biers und einen Unternehmer, der Veränderung nicht als Bedrohung, sondern als Teil des Unternehmertums versteht. Shownotes: Wer ein wachsendes Business führt, kennt die Herausforderung. Banking, Lieferantenrechnungen, Firmenkarten und Buchhaltung laufen schnell über verschiedene Systeme. Genau hier setzt Qonto an. Qonto verbindet das Geschäftskonto mit wichtigen Finanz-Tools in einer App. Lieferantenrechnungen können direkt empfangen und per SEPA-Echtzeitüberweisung bezahlt werden. Dazu kommen Firmenkarten mit individuellen Limits sowie Anbindungen an DATEV und Lexware. Ein Echtzeit-Dashboard hilft dabei, die eigenen Finanzen und Finanzprozesse im Blick zu behalten. Wenn ihr Unterstützung benötigt, bietet Qonto außerdem einen persönlichen 24/7-Kundenservice. Qonto ist offizieller DATEV-Partner und TÜV SÜD-zertifiziert. 👉 Mehr erfahren unter: https://qonto.com 00:00:00-00:10:15 Begrüßung, familiärer Hintergrund der Unternehmerfamilie Nordmann und der Aufbruch nach Rügen zur Belieferung der Gastronomie nach der Wende. 00:10:16-00:20:45 Übernahme der Brauerei Stralsund über die Treuhand, unvorhergesehene Alt-Schulden, Wechsel zum eigenen Quellwasser und Entstehung der Marke Störtebeker. 00:20:46-00:31:10 Überregionale Bekanntheit, Partnerschaft mit der Elbphilharmonie, Abgrenzung vom Massenmarkt sowie Fokus auf Bio- und alkoholfreie Biere. 00:31:11-00:41:30 Zukunftsausrichtung im alkoholfreien Segment, Modernisierung des Brauereistandorts, Brauzutaten nach dem Reinheitsgebot und ideale Serviertemperaturen. 00:41:31-00:51:50 Aromenvielfalt durch Hopfen, Ausrichtung der Deutschen Hobbybraumeisterschaft, Unterschiede zwischen Discountbier und Braukultur sowie Unabhängigkeit. 00:51:51-01:02:15 Überblick über globale und deutsche Braukonzerne, Entstehung und Funktionsweise des Logipack-Mehrwegsystems für Leergut und Einstieg in Lebensmittel. 01:02:16-01:12:30 Verwertung von Biertreber zu alternativen Proteinen mittels Pilzfermentation, modulare Containerfabriken und Aufbaustrategie der Plattformökonomie. 01:12:31-01:22:50 Einbindung der Wissenschaft, Transformation des Standorts Stralsund hin zu Dienstleistungen sowie Anpassung des Unternehmertums an den gesellschaftlichen Wandel. 01:22:51-01:33:16 Marktdynamik und Finanzierungshürden im Mittelstand, frühzeitige Unternehmensnachfolge, persönlicher Tagesroutine-Tipp, Wünsche an die Politik und Schnellfragerunde.