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Winfried Straub: Das wird alles nur gemacht, um die Impfung durchsetzen zu können

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Winfried Straub: Das wird alles nur gemacht, um die Impfung durchsetzen zu können

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Winfried Straub, ist Doktor der Meteorologie und Mitarbeiter einer Landesumweltbehörde in NRW — ein Mensch, der sein Leben dem klaren Denken verschrieben hat. Er las Wodarg, Bhakdi und die Heinsberg-Studie, er schrieb dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, er ließ seinen Sohn von der Maske befreien. Und trotzdem ließ er sich impfen – aus Verantwortung für seine Familie. Heute lebt er mit Tinnitus, einer überstandenen Lungenembolie und der Gewissheit, einem Plan aufgesessen zu sein. Seine Geschichte ist die eines Mannes, der alles richtig dachte, am Ende doch in die Enge getrieben wurde und eine falsche Entscheidung traf, die sein Leben und das seiner Familie stark veränderte. Ein Leben in der Natur Wer Winfried verstehen will, muss zurück an den Anfang. Er ist ein Mensch, der die Weite braucht. „Ich brauche die Natur, ich brauche die Freiheit draußen, mich bewegen zu können. Räume werden mir relativ schnell zu eng.“ Schon als Kind suchte er das Freie, später kamen die Abenteuersportarten – heute würde man Risikosportarten sagen: Klettern, Bergsteigen, viele Jahre Segelfliegen, mehrere Privatpiloten-Lizenzen. Aus der Fliegerei wuchs das Interesse an der Meteorologie und daraus sein Studium. Als die beiden Söhne kamen – bei Beginn der Pandemie sieben und vier Jahre alt – wurde die Familie wieder aktiv: Deutscher Alpenverein, Klettern in der Halle und am Fels, Wandern, Radfahren. Einen Fernseher gibt es im Haus seit Langem nicht. Man informiert sich anders, und die Nachrichten kommen langsamer und ungefilterter an. Lockdown aus heiterem Himmel und eine widersprüchliche Geschichte Winfrieds Geschichte begann mit einem Infekt. Im Februar 2020 lag Winfried etwa eine Woche flach – Schüttelfrost, „ein bisschen stärker“ als das, was er sonst von den Kindern aus dem Kindergarten aufschnappte. Seine Frau lästerte, er solle sich nicht so in seine „Männergrippe […] verziehn“. Dann war es vorbei, und das Leben ging normal weiter. Erst viel später kam ihm der Gedanke, das könnte schon „die Krankheit“ gewesen sein. Der Lockdown traf ihn unvorbereitet: „Für mich kam das tatsächlich aus heiterem Himmel. […] Mich hat der Lockdown ziemlich überrascht. Es hieß von heute Morgen, wir sollen zu Hause bleiben.“ Je näher er hinschaute, desto mehr Widersprüche fielen ihm auf: „Bei genauerem Hinschauen war es aber so, dass die Geschichte, die erzählt worden ist, so dermaßen widersprüchlich war, dass ich da hellhörig geworden bin.“ Eine Krankheit von angeblich nie dagewesener Gefährlichkeit – und kein einziger Ratschlag, wie man sich eigentlich gesund halten könnte: „Es kam kein einziger Hinweis über die öffentlichen Nachrichten […] darauf, wie man sich eigentlich wirklich gesund verhalten könnte. Rausgehen, Vitamin D tanken, Sonne tanken, sich bewegen, Sport machen. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich wirklich gesund zu halten. […] Und davon kam nichts.“ Er war „so aufgebracht“, dass er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine lange E-Mail schrieb und fragte, warum darüber nicht gesprochen werde. Die Antwort einer jungen Mitarbeiterin war „inhaltlich nichtssagend“ – aber sie verriet ihm etwas: Auch die Menschen, „die dort an den Terminals saßen und geschrieben haben“, schienen „etwas ratlos“. Argumente hatte ihm niemand zu bieten. „Sie hat mir nicht erklären können, warum das nicht gemacht wird, warum es da keine Sendungen zu gibt. Insofern war das relativ unnötig, diese ganze Unterhaltung.“ Zwei Parallelwelten Vollends hellhörig wurde er bei der Forderung nach Masken für Kinder. Er kannte die Arbeitsschutzvorschriften, beschaffte sich die Anleitungen, probierte die Masken selbst aus: „Die waren alle nicht sauber, die haben alle Gerüche gehabt, zum Teil chemische Gerüche.“ Was man da von Kindern verlangte, habe mit den Anleitungen, „welche Maskentypen man wie zu tragen hat, mit welchen Pausen usw.“ nichts mehr zu tun gehabt. „Und spätestens in dem Moment war klar, dass […] dort eine Geschichte aufgebaut wird, die mit den resilienten Methoden und Verhalten, die die Gesellschaft eigentlich ja entwickelt hat und die vorhanden waren, überhaupt nichts mehr zu tun hat. Es war wie zwei Parallelwelten.“ So habe er angefangen „zu gucken, ob ich aus dieser Parallelwelt Informationen kriege“. Er stieß bei der Suche auf Wolfgang Wodarg, auf Professor Sucharit Bhakdi und schließlich auf die Heinsberg-Studie von Hendrik Streeck. Dass Streecks Forscher ihre Schutzausrüstung nach kurzer Zeit gar nicht mehr brauchten, weil sie schlicht unnötig war, waren für ihn „die ersten pragmatischen Erkenntnisse, die wirklich von einem Wissenschaftler aufgearbeitet worden sind“. Als die Heinsberg-Studie kurz darauf, für ihn „absolut unverständlich“, heftig angegriffen wurde, lud er sie sich herunter – denn durch seine Ausbildung konnte er wissenschaftliche Veröffentlichungen lesen und einordnen, auch ohne Mediziner zu sein. Sein Befund: Die Studie enthielt allenfalls Unschärfen in d...