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Die jüdischen Kaufhäuser, die in der GALERIA-Pleite endeten: Tietz, Wertheim, Schocken

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Die jüdischen Kaufhäuser, die in der GALERIA-Pleite endeten: Tietz, Wertheim, Schocken

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Die jüdischen Kaufhäuser, die in der GALERIA-Pleite endeten: Tietz, Wertheim, Schocken Offiziell ist Galeria die letzte große Warenhauskette Deutschlands. Doch unter dem Namen liegen ältere Namen. Zwei Brüder aus Birnbaum gründeten zwei Warenhausreiche: Leonhard Tietz in Köln, Oscar Tietz mit Hermann Tietz in Berlin. 1933 nahmen Banken und Regime den Familien ihre Häuser. Aktien, die rund 24 Millionen Mark wert waren, brachten der Familie Tietz etwa 800 000 Mark. Aus Hermann Tietz wurde Hertie. In Duisburg übernahm ein junger Kaufmann das Textilhaus Alsberg mit 39 Prozent Abschlag. Nach dem Krieg folgten Vergleiche, Pachtverträge und eine Entschädigung von fünf Millionen D-Mark. Dann wanderten die Häuser weiter: zu Kaufhof und Karstadt, zu René Benko, in drei Insolvenzen, gestützt mit 680 Millionen Euro Staatsgeld. Am Ende steht eine dritte Zahl neben den ersten beiden. 0:00 Die Glastüren an der Hohe Straße 2:40 Akt eins. Die Gründer 5:56 Akt zwei. Der Zugriff 9:55 Akt drei. Die Käufer 15:40 Akt vier. Die Wiedergutmachung 20:05 Akt fünf. Die letzte Kette Quellen (Auswahl): Johannes Ludwig / Ans Tageslicht: Kaufhauskette GALERIA – Wie aus 4 jüdischen Kaufhäusern ein Pleiteunternehmen wurde — anstageslicht.de Johannes Bähr, Ingo Köhler: Verfolgt, «arisiert», wiedergutgemacht? Wie aus dem Warenhauskonzern Hermann Tietz Hertie wurde (2023) taz: «Alsterhaus» sagten nur die Nazis (2012) — taz.de Tagesspiegel: Karstadt zahlt 88 Millionen an Wertheim-Erben (2007) — tagesspiegel.de Wikipedia: Leonhard Tietz / Georg Karg / Merkur, Horten & Co. Vollständige Quellenliste — im angepinnten Kommentar. #doku #geschichte #Kaufhaus #Arisierung