31 Teile kamen zurück, zwei fehlen: Die Bilanz des Dresdner Juwelenraubs
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31 Teile kamen zurück, zwei fehlen: Die Bilanz des Dresdner Juwelenraubs
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31 Teile kamen zurück, zwei fehlen: Die Bilanz des Dresdner Juwelenraubs
Am 25. November 2019, kurz vor fünf Uhr morgens, brannte unter der Augustusbrücke in Dresden ein Stromkasten. Wenige Minuten später standen zwei Männer im Juwelenzimmer des Historischen Grünen Gewölbes und hackten eine Vitrine mit einer Axt auf. Sie nahmen 21 Schmuckstücke mit rund 4300 Diamanten aus drei Garnituren des 18. Jahrhunderts mit. Drei Jahre später, am 17. Dezember 2022, lagen 31 Gegenstände wieder auf einem Tisch in Dresden – zurückgegeben über Anwälte, mitten in einem laufenden Strafprozess.
Dieses Video erzählt nicht noch einmal den Einbruch als Krimi, sondern macht Inventur: was in jener Nacht tatsächlich aus der Vitrine kam, in welchem Zustand die Stücke zurückkehrten, warum eine Sachverständige den Schaden an den zurückgekommenen Juwelen auf 22 bis 25 Millionen Euro bezifferte, warum Dresden sie seit August 2024 unrestauriert zeigt – und was bis heute fehlt. Am Ende steht ein Name: der Sächsische Weiße.
KAPITEL
00:00 Kaltstart: 31 Gegenstände auf einem Tisch
03:33 Akt eins. Die Nacht
06:31 Akt zwei. Was in der Vitrine lag
10:35 Akt drei. Der Prozess
14:32 Akt vier. Der Zustand
18:24 Akt fünf. Was fehlt
22:36 Zurück zum Sächsischen Weißen
24:00 Zwei Lesarten
QUELLEN UND MATERIAL
Staatliche Kunstsammlungen Dresden: Mitteilungen zum Einbruch vom 25. November 2019, zur Sicherstellung vom 17. Dezember 2022 und zur Wiederausstellung der zurückgekehrten Juwelen ab 14. August 2024
Prozessberichte zum Verfahren vor dem Landgericht Dresden ab 28. Januar 2022: Anklage wegen schweren Bandendiebstahls und schwerer Brandstiftung, Verständigung, Urteile im Mai 2023
Bundesgerichtshof: Verwerfung der Revisionen am 9. April 2024
Wikipedia (de): Einbruch in das Grüne Gewölbe; Grünes Gewölbe; Sächsischer Weißer
Angaben zur Sammlungsgeschichte: Einrichtung 1723–1730, Zerstörung von Räumen am 13. Februar 1945, Auslagerung auf die Festung Königstein, Abtransport in die Sowjetunion, Rückkehr 1958, Wiedereröffnung am 1. September 2006
Hinweis: Die Liste der fehlenden Stücke wurde in früheren Veröffentlichungen länger geführt als nach der Sicherstellung vom Dezember 2022. Das Video folgt dem jüngeren Stand: Es fehlen die Epaulette mit dem Sächsischen Weißen und die Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste.
#GrünesGewölbe #Dresden #Kunstraub #SächsischerWeißer