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Warum die Notenbanken die Kaufkraft nicht mehr retten können

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Warum die Notenbanken die Kaufkraft nicht mehr retten können

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*WERBUNG:* Noch nicht beim Smartbroker+? Dann jetzt anmelden und bis zu 120 Euro Prämie sichern: https://get.smartbrokerplus.de/Bonus *** Die Zentralbanken verlieren zunehmend die Kontrolle über die Inflation – und schuld sind die eigenen Regierungen. Das sagt Ökonom Thorsten Polleit, Herausgeber des Boom and Bust Reports, im Gespräch mit wallstreetONLINE. Polleits zentrale These: Hohe Staatsschulden zwingen Notenbanken in eine sogenannte "fiskalische Dominanz". Statt die Zinsen so stark anzuheben, wie es zur Inflationsbekämpfung nötig wäre, nehmen sie Rücksicht auf die Finanzierbarkeit der Staatshaushalte. Das Problem zeige sich längst nicht nur in den USA, sondern auch im Euroraum. Als Beispiel nennt er Frankreich: Bei einer Schuldenquote von rund 120 Prozent und Kapitalmarktzinsen von aktuell 4,7 Prozent drohten die Zinskosten auf etwa 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigen. Fehle der politische Wille zu Sparmaßnahmen oder Steuererhöhungen, bleibe nur die Finanzierung über neue Schulden – ein Teufelskreis, der die Finanzmärkte zu weiter steigenden Zinsforderungen veranlasse. Seine Prognose fällt düster aus: Ohne eine Begrenzung der Staatsausgaben drohe der westlichen Welt am Ende eine Überschuldungsspirale – mit dem Risiko einer Hoch- oder gar Hyperinflation.