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So lebten Juden wirklich 1933 in Frankfurt am Main — Die ersten Jahre der Verfolgung

Dr. Friedrich Richter

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So lebten Juden wirklich 1933 in Frankfurt am Main — Die ersten Jahre der Verfolgung

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Wie sah das alltägliche Leben im Jahr 1933 in Frankfurt am Main wirklich aus? In dieser historischen Dokumentation des Kanals Dr. Friedrich Richter reisen wir zurück in das Jahr der Machtübernahme, um den echten Alltag der Frankfurter Bürger zu beleuchten – abseits der propagandistischen Paraden und großen politischen Reden. Durch eine detailgetreue und wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion untersuchen wir das jüdische Alltagsleben im historischen Ostend und der Judengasse, das Wirken von Oberbürgermeister Ludwig Landmann vor seiner Vertreibung, die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die lokale Wirtschaft und das soziale Gefüge der Stadt. Zudem analysieren wir die rasche Gleichschaltung ab Januar 1933 durch den neuen NSDAP-Bürgermeister Friedrich Krebs, die Säuberung der Goethe-Universität, die schrittweise Ausgrenzung der jüdischen Gemeinde aus dem Alltag (wie dem Freibad Niederrad), die Schließung jüdischer Geschäfte und Arztpraxen sowie die verheerenden Deportationen, die Jahre später folgten. Dies ist keine Fiktion, sondern eine objektive historische Aufarbeitung basierend auf zeitgenössischen Quellen und akademischen Forschungen. Kapitel: 00:00 Intro — Frankfurt 1933 02:06 Frankfurt am Main 1932: Die jüdische Gemeinde vor der Krise 07:13 Ludwig Landmann und die Modernisierung der Stadt 14:02 Der 30. Januar 1933 und die Machtübernahme in Frankfurt 21:14 Der Boykott jüdischer Geschäfte (1. April 1933) 25:31 Die Entlassung jüdischer Beamten und Juristen 28:44 Der Entzug der Kassenzulassung für jüdische Ärzte 30:52 Die Säuberung der Goethe-Universität (Horkheimer, Mannheim, Adorno) 35:40 Ausgrenzung und Schilder im Alltag (Freibad Niederrad) 37:29 Das Schweigen der Nachbarn und der Verlust von Freundschaften 39:15 Jüdische Schulen und das Philanthropin 41:44 Jüdische Wohlfahrtspflege und soziale Selbsthilfe 43:50 Der Jüdische Kulturbund und Konzerte (Steinberg) 47:02 Die Flucht ins Ungewisse: Reichsfluchtsteuer und Emigration 49:38 Wie Otto Frank und seine Familie Frankfurt verließen 51:21 Die Nürnberger Gesetze von 1935 53:15 Die Zerstörung der Synagogen (Kristallnacht 1938) 54:44 Die Deportationen ab 1941 55:08 Die Elftausend Opfer von Frankfurt 56:58 Fazit und Mahnung: Eine Geschichte von Entscheidungen Empfohlene Literatur und Quellen: Kingreen, Monica (Hrsg.): Nach der Kristallnacht. Jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt am Main 1938–1945. Campus, Frankfurt 1999. Rieber, Angelika / Sendler, Lothar: Die Frankfurter Goethe-Universität im Nationalsozialismus. Vertreibung und Gleichschaltung. Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (Hrsg.) Bildquellen-Referenz: encyclopedia.ushmm Abonnieren Sie den Kanal Dr. Friedrich Richter für weitere tiefe Einblicke in die unzensierte Alltagsgeschichte der Vergangenheit. #Frankfurt1933 #drittesreich #geschichte