Nibelungenschatz: Was Kiesbagger im Rhein wirklich fanden
Zutage
0:00 / 0:00
Nibelungenschatz: Was Kiesbagger im Rhein wirklich fanden
5 085 просмотров · 2 дн. назад
Zutage
70 подписчиков
5 085 просмотров · 2 дн. назад
In Worms hebt Hagen von Tronje aus Bronze den Schatz der Nibelungen über den Rhein. „Ze Lôche“ soll er ihn versenkt haben – so steht es im Nibelungenlied. Gefunden wurde er nie. Doch rund 60 Kilometer stromaufwärts, bei Neupotz in der Pfalz, holte ein Schwimmbagger zwischen 1967 und 1997 mehr als tausend Objekte aus einem alten Rheinarm: rund 700 Kilogramm – und darunter eiserne Fußfesseln. Wessen Schatz war das? Was verraten zerhacktes Silber, 39 Münzen und ein Altar, den ein Bagger 1992 in Augsburg fand? Und wie viel Gold steckt heute wirklich im Rhein?
Kapitel
0:00 Ein Mann aus Bronze am Rhein
1:21 Siebenhundert Kilogramm aus dem Kies
2:44 Was das Silber verrät
4:54 Ein Satz im Nibelungenlied
8:28 Wo liegt Loche?
9:32 Der Mann, der den Rhein verkürzte
11:12 Neununddreißig Münzen
13:15 Ein Knabe im Kies
14:31 Der Weg zurück über den Rhein
16:54 Ein Wald bei Rülzheim
19:40 Ein Stein aus dem Lech
22:26 Das echte Rheingold
24:20 Hagens letzter Satz
Hauptquellen
1. Staatliche Museen zu Berlin: Schätze aus dem Rhein. Der Barbarenschatz von Neupotz (Wandtexte, 2016).
2. Das Nibelungenlied (um 1200), Handschriften A, B und C.
3. Planet Wissen (WDR): Der Nibelungenschatz; Johann Gottfried Tulla.
4. Die Rheinpfalz: Ein Schatz, so rätselhaft wie einzigartig (Rülzheim, 2017).
5. Augsburger Siegesaltar (AE 1993, 1231); Ch. Witschel, 5300 Jahre Schrift (Universität Heidelberg).
6. Historisches Lexikon der Schweiz: Burgunder.
7. Wochenblatt Reporter: Mythos und Realität – das Gold im Rhein (2022).
8. Der römische Schatzfund von Hagenbach (1990).
9. Stadt Worms: Hagendenkmal.
Bildnachweise (Wikimedia Commons / Flickr)
Augsburger Weihestein – Bullenwächter – CC BY-SA 3.0
Augsburg Zeughaus, Siegesaltar – GFreihalter – CC BY-SA 4.0
Neues Museum Berlin (DSC 1497) – Laurens R. Krol – CC BY 4.0
Xantener Knabe (Berlin) – Miguel Hermoso Cuesta – CC BY-SA 4.0
Neupotz Altrhein; Neupotz Gedächtniskapelle – Achim Lammerts (Syntaxys) – CC BY-SA 4.0
Altrhein Elisabethenwörth Rusheim – Lividus – CC BY-SA 4.0
Rhine River at Lorelei – Voxbyrox – CC BY-SA 4.0
Schiffe Maxau – Ikar.us – CC BY 2.0 de
Dredge ship Obskaya-103 – Игоревич – CC BY-SA 3.0
Siegfried der Drachentöter, Gallizien – Johann Jaritz – CC BY-SA 4.0
Palast Hohenems Winterpanorama – CC BY-SA 3.0 AT
Lake Geneva from Chillon Castle – Dmitry A. Mottl – CC BY-SA 4.0
Beech Forest, Beauchamp Falls – Dietmar Rabich – CC BY-SA 4.0
Pécheur sur son bateau à Kerkennah – Atef Ouni – CC BY-SA 4.0
Maximianus follis, Lugdunum – Maxime Cambreling – CC BY-SA 4.0
Tetricus I, 270–273 – woody1778a – CC BY-SA 2.0
Landesmuseum Mainz – Following Hadrian – CC BY-SA 2.0
Dukat Friedrich I. von Baden aus Rheingold – Badisches Landesmuseum – CC0
Videomaterial: Envato Elements (lizenziert).
Illustrative Szenen sind KI-generierte Rekonstruktionen, keine Originalaufnahmen.
Thumbnail: KI-generierte Illustration.
Zutage – was verborgen war und was es wirklich bedeutet.
#Nibelungen #Rhein #Archäologie