SPINOZA IN SEINEN EIGENEN WORTEN | DER GESAMTE BRIEFWECHSEL | TEIL 3
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SPINOZA IN SEINEN EIGENEN WORTEN | DER GESAMTE BRIEFWECHSEL | TEIL 3
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#Spinoza #Philosophie #Briefe
DIE BRIEFE 21 UND 22 VON INSGESAMT VIERUNDACHTZIG ERHALTENEN BRIEFEN SPINOZAS
Die offene Konfrontation über Willensfreiheit
Vernunft und Heilige Schrift als zwei Regeln
Negation und Privation erklärt
Das Beispiel von Adam und dem Gift
Warum Fromme und Gottlose Gott unterschiedlich dienen
Van Blijenberghs scharfe Gegenfragen
Diebstahl und Wohltätigkeit vor Gott
Die Grenzen der menschlichen Freiheit
In diesem dritten Teil erreicht der Streit zwischen Spinoza und dem Amsterdamer Kaufmann Willem van Blijenbergh seinen schärfsten Punkt. Spinoza erklärt offen, warum er der Vernunft mehr vertraut als der wörtlichen Auslegung der Heiligen Schrift, und entwickelt seine berühmte Unterscheidung zwischen Negation und Privation, um zu zeigen, dass die Sünde nichts Positives ist. Van Blijenbergh fühlt sich gekränkt und antwortet mit einer Reihe scharfer, unbequemer Fragen, wenn alles aus Gottes Willen folgt, worin unterscheiden sich dann Diebstahl und Wohltätigkeit, Fromme und Gottlose? Es ist einer der intensivsten philosophischen Schlagabtausche des gesamten Briefwechsels, direkt aus der Feder beider Männer, ohne jede Beschönigung.
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QUELLEN:
The Correspondence of Spinoza, herausgegeben und übersetzt von Jonathan Bennett, 2017
Edwin Curley, The Collected Works of Spinoza, Band 1
Spinoza, Opera, herausgegeben von Carl Gebhardt
Willem van Blijenbergh, Korrespondenz mit Spinoza