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Hans Moser: Warum er sich nicht von seiner jüdischen Frau scheiden ließ

Legenden & Kronen

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Hans Moser: Warum er sich nicht von seiner jüdischen Frau scheiden ließ

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▶ Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/@legendenkron... ▶ Reihe „Stars und Diktaturen“:    • Stars und Diktaturen – Ruhm im Schatten de...   1938 drängt man in Wien einen der beliebtesten Schauspieler Österreichs, sich von seiner jüdischen Frau scheiden zu lassen. Hans Moser weigert sich. Die Reichsfilmkammer verweigert ihm die Aufnahme, seine Frau Blanka muss 1939 Wien verlassen – und er spielt weiter. Was hat ihn diese Treue gekostet? Diese Folge erzählt vom Nachmittag mit Goebbels am Cobenzl, vom handgeschriebenen Brief an Hitler vom 24. Oktober 1938 (mit Wortlaut aus dem Faksimile), von fünf Jahren Ehe „von Wochenende zu Wochenende“ zwischen Wien und Budapest, vom Jahr 1944, als Ungarn besetzt wird – und davon, wie das Regime ihn zugleich auf die „Gottbegnadeten-Liste“ setzte. Dazu: das Nuscheln, „Hallo Dienstmann“, „Die Deutschmeister“ und der alte Weiring in „Liebelei“ am Burgtheater. Ohne Filmausschnitte: Seine Filme und Lieder werden erzählt, nicht gezeigt. Wie sich Heinz Rühmann 1938 in derselben Lage entschied, erzählen wir in unserer Folge über ihn (Reihe „Stars und Diktaturen“). ─── KAPITEL ─── 0:00 Seine Frau oder seine Arbeit 0:57 Ein Nachmittag am Cobenzl 1:49 Johann Julier 3:06 Der Brief an Hitler 4:18 Wien – Budapest 5:37 1944 7:02 Danach ─── QUELLEN (Auswahl) ─── Brief Hans Mosers an Adolf Hitler, 24.10.1938 (Faksimile in: exilOgraph Nr. 5, Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur, Universität Hamburg, 2000) · J. M. Steiner / J. v. Cornberg, „Willkür in der Willkür“, Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 46 (1998) · Angelika Hager, profil (2023, nach Oliver Rathkolb) · Saskia Schwaiger, NU – Jüdisches Magazin (2014) · Filmarchiv Austria (Digitorial Hans Moser) · Wien Geschichte Wiki · Neue Deutsche Biographie (E. Marktl, 1997) · LeMO/Deutsches Historisches Museum · United States Holocaust Memorial Museum · Austria-Forum (nach Georg Markus) · Ernst Klee, Das Kulturlexikon zum Dritten Reich (2007) · Literatur: D. Kresse / M. Horvath, „Nur ein Komödiant?“ (1994) · O. Rathkolb, „Führertreu und gottbegnadet“ (1991) · G. Markus, „Hans Moser – Der Nachlass“ (1989) ─── HINWEIS ─── Dieser Beitrag beruht auf öffentlich zugänglichen Quellen und enthält Einordnungen. Einige Details (Goebbels-Tagebucheintrag vom 13.06.1938, Schreiben vom 4.4.1944, Rückkehr im Oktober 1944, Erbstreit) sind nur aus einer Quelle bekannt und als solche erzählt. Das Urteil „Überlebensopportunist“ ist die Einschätzung des Historikers Oliver Rathkolb. Bilden Sie sich bitte Ihre eigene Meinung. Unabhängiger Kanal ohne Verbindung zu den gezeigten Personen oder ihren Angehörigen. Die Erzählerstimme ist KI-generiert. Musik: eigene Kompositionen. ─── BILDNACHWEISE ─── Historische Aufnahmen, Dokumente und Orte über Wikimedia Commons (u. a. Bibliothèque nationale de France, Fortepan, Landesarchiv Baden-Württemberg/Willy Pragher, USHMM) – gemeinfrei, CC0, CC BY oder CC BY-SA; Symbolbilder von Pexels. Die vollständige Einzelliste mit Urheber und Lizenz steht in den Kommentaren unter diesem Video. Hintergrund-Texturen: Pexels (Pexels-Lizenz). #HansMoser #Wien #Zeitgeschichte #StarsUndDiktaturen #Legenden