KI in der Energiewende: Was wir bis 2030 schaffen müssen
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KI in der Energiewende: Rechenzentren treiben den Stromverbrauch nach oben, gleichzeitig lässt sich die Energiewende ohne künstliche Intelligenz kaum noch stemmen. MaibornWolff-CTO Alex Hofmann spricht mit Tassilo Wolff aus dem Bereich Smart Energy darüber, wie KI in der Energiewirtschaft vom Pilotprojekt zum Business Case wird.
Bis 2030 soll der Stromverbrauch der Rechenzentren um 50 Prozent auf bis zu 30 Terawattstunden steigen, etwa das Dreifache von Hamburg. Dazu kommt die Elektrifizierung von Mobilität, Industrie und Wärme. Auf der anderen Seite entstehen durch die dezentrale Energiewende so viele Daten, dass Energieunternehmen sie nur noch mit KI verarbeiten und automatisieren können.
Genau an den Daten hakt es oft. 91 Prozent der Energieunternehmen haben eine KI-Strategie, umgesetzt ist davon erst rund ein Drittel. Der Rest hängt zwischen Proof of Concept (POC) und echtem Betrieb. Tassilo nennt das das POC-Dilemma: Es wird viel ausprobiert, aber am Ende fragt der CFO nach dem Return on Invest.
Themen im Video:
Datensilos in der Energiebranche: warum sie KI ausbremsen und wie Data Lake, Data Warehouse und souveräne Cloud helfen
KI-Use-Cases priorisieren: wie AI Thinking Workshops in zwei bis drei Tagen zeigen, wo echter Mehrwert entsteht
Smart-Meter-Rollout: wie KI bei Mängelberichten und der Bildauswertung von Zählerschränken unterstützt
Netzanschlussbegehren: warum sich die Prüfung nach Tassilos Einschätzung zu rund 90 Prozent automatisieren lässt
Datenplattformen für die Netzdigitalisierung: Erfahrungen aus Projekten mit TransnetBW (Redispatch-Plattform DA/RE) und DB Energie
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