Fahrrad im Kaiserreich – Luxus für Reiche oder für jeden erschwinglich?
Preussenthaler
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Fahrrad im Kaiserreich – Luxus für Reiche oder für jeden erschwinglich?
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Wie teuer war ein Fahrrad im Kaiserreich wirklich? Um 1890 kosteten einzelne Fahrräder mehrere Hundert Mark. Doch wer konnte sich das damals leisten – und warum wurden Fahrräder bis zum Ersten Weltkrieg deutlich erschwinglicher?
Anhand historischer Fahrradkataloge, zeitgenössischer Werbeanzeigen und damaliger Löhne verfolgen wir die Entwicklung vom kostspieligen Statussymbol zum zunehmend verbreiteten Verkehrsmittel.
Mit historischen Münzen, originalen Reichsbanknoten und zahlreichen Bilddokumenten aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs (1871–1914).
#Kaiserreich #Fahrrad #Geschichte
*QUELLEN ZU PREISEN UND VERDIENSTEN*
• Gebr. Goldschmidt, Fahrradangebote 1891: Nova 350 Mark, Alemannia 370 Mark, Alemannia mit Luftkissenreifen 480 Mark.
• August Stukenbrok, Fahrradkatalog 1908, S. 21: Modell Nr. 2a, 98,50 Mark. Quelle: Velopedia / Historische Fahrräder e. V.
• August Stukenbrok, Fahrradkatalog 1910: Modell Nr. 2, 87 Mark.
• Arminius, Fahrradkatalog 1912: Modell Nr. 43, 43–45 Mark.
• Historische Lohnvergleichswerte für Industrie, Handel und Verkehr: um 1890 ca. 650 Mark und um 1910 ca. 979 Mark Jahresverdienst.
• Zeitgenössische Fahrradanzeigen, Vorwärts, 13. Mai 1906. Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung, Historische Presse.
Die vier eingeblendeten Preis- und Lohntafeln beruhen auf den genannten Vergleichswerten. Monats- und Wochengegenwerte sowie Preis-Lohn-Verhältnisse wurden selbst berechnet. Die Fahrradpreise beziehen sich auf einzelne historische Angebote unterschiedlicher Modelle und Ausstattungen, nicht auf eine einheitliche Durchschnittspreisreihe. Lohngegenwerte sind keine tatsächlichen Sparzeiten.
*HISTORISCHE BILDQUELLEN*
• Historische Radfahrer-Ansichtskarte „All Heil!“ – zeitgenössische Darstellung.
• Ausstellungsstand Clément, Salon de l'Automobile, du cycle et des sports, 1901 – Bibliothèque nationale de France (BnF), Jules Beau.
• Historische Radfahrer bei einem Ausflug – Bibliothèque nationale de France (BnF), Eugène Trutat.
• Gründungskongress Offenbach 1896 – RKB Solidarität, Verbandsgeschichte.
• Jean Strobel, „Weltmaschine“, um 1890 – Wikimedia Commons, gemeinfrei.
• Fahrrad-Werbeanzeigen 1906 – Friedrich-Ebert-Stiftung, Historische Presse, Vorwärts vom 13. Mai 1906.
• August Stukenbrok, Fahrradkatalog 1908 – Velopedia / Historische Fahrräder e. V.
• August Stukenbrok, Fahrradwerbung 1913 – German History in Documents and Images.
Historische Münzen und Reichsbanknoten: Aufnahmen der im Video gezeigten Originalstücke.
👉Kaufkraftrechner / Orientierungshilfe:
https://fredriks.de/hvv/kaufkraft.php
Hinweis: Kaufkraftumrechnungen historischer Beträge sind nur Näherungen. Sie zeigen keine exakten heutigen Preise, sondern dienen zur groben Einordnung des damaligen Geldwertes.
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👉 • Die Preußische Münzreform: Aufstand und Um...
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