1. Hohe-Mark-Symposium: Schematherapie bei Depressionen – wo stehen wir?
DGD Klinik Hohe Mark gGmbH
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1. Hohe-Mark-Symposium: Schematherapie bei Depressionen – wo stehen wir?
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Am Samstag, 12. September 2026, hat die DGD Klinik Hohe Mark mit dem 1. Hohe‑Mark‑Symposium in Oberursel ein neues Fortbildungsformat zur Behandlung depressiver Erkrankungen abgehalten – mit Fachvorträgen, interdisziplinären Workshops und fachlichem Austausch. Ein besonderer Fokus lag auf der Erweiterung des klassischen Modells zur Erklärung und Behandlung von Depressionen um spirituelle Aspekte.
Im Rahmen der Fachvorträge betrachtete Dr. Friederike Vogel, Chefärztin der DGD Klinik Hohe Mark, den Stand der Schematherapie bei depressiven Störungen. Sie erklärte den Grundansatz dieser Therapieform als „Brücke zwischen den Schulen“ – einem integrativen Verfahren, das Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie und der Tiefenpsychologie mit beziehungsorientierten und emotionsfokussierten Anteilen verbinde. Zentral sei dabei die Therapiebeziehung: In dieser griffen Therapeutinnen und Therapeuten unerfüllte kindliche Grundbedürfnisse u. a. nach Sicherheit, Wertschätzung und Autonomie auf und könnten so korrigierende Erfahrungen ermöglichen. Mit Techniken wie „Imagery Rescripting“ oder speziellen Stühle-Dialogtechniken lernten Patientinnen und Patienten, ihre Bedürfnisse angemessen zu erfüllen und belastende Muster zu verändern. Dies führe bei chronischen, komplexen Depressionen, insbesondere wenn zudem Persönlichkeitsstörungen vorliegen, häufig zu nachhaltigen Verbesserungen.