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184 Millionen Euro für eine zerstörte Straße: Warum der Mont-Saint-Michel seine Zufahrt verlor

VerkehrsSpuren

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184 Millionen Euro für eine zerstörte Straße: Warum der Mont-Saint-Michel seine Zufahrt verlor

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184 Millionen Euro für eine zerstörte Straße und das ewig umkämpfte Ziel: Warum der Mont-Saint-Michel seine Zufahrt verlor. Wurde dieses gigantische finanzielle Opfer eine historische Notwendigkeit, oder stand der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag? Über ein Jahrhundert lang führte eine feste, im späten neunzehnten Jahrhundert aufgeschüttete Dammstraße über das Watt direkt an die historischen Befestigungsmauern des Mont-Saint-Michel in der Normandie. Autofahrer konnten jahrzehntelang bis unmittelbar an den berühmten Granitfelsen heranfahren, während im Schutz des Bauwerks eine schleichende Versandung einsetzte, die das Monument seiner Insularität beraubte. Im Jahr zweitausendfünfzehn zog der französische Staat die Notbremse: Der Damm wurde abgetragen, Parkplätze auf den Wattflächen verschwanden, und eine neue Brücke nebst modernem Stauwehr sollte das ökologische Gleichgewicht wiederherstellen. Diese Dokumentation beleuchtet die faszinierende Vorgeschichte, die harten Konflikte um Kosten und Parkgebühren sowie den steinigen Weg zu einem der berühmtesten landschaftlichen Rückbauprojekte Europas. Welche Brücke, welche Straße oder welcher Tunnel in Ihrer eigenen Region kam Ihnen schon immer seltsam oder übertrieben vor? Schreiben Sie es in die Kommentare. Mont-Saint-Michel, Dammstraße, Brücke, Normandie, Versandung, Stauwehr, Couesnon, Département Manche, Parkplatz, Tourismus