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Auschwitz vor Gericht: Die Aussage von Karl Broch im ersten Frankfurter Auschwitzprozess (1963–1965)

Tagebuch der Geschichte

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Auschwitz vor Gericht: Die Aussage von Karl Broch im ersten Frankfurter Auschwitzprozess (1963–1965)

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Tagebuch der Geschichte
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Der erste Frankfurter Auschwitzprozess markierte einen entscheidenden Moment in der juristischen Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen in der Bundesrepublik. Von Dezember 1963 bis August 1965 standen in Frankfurt am Main ehemalige Angehörige des Personals des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau vor Gericht. Insgesamt wurden 22 Beschuldigte wegen Mordes oder Beihilfe zum Mord angeklagt. Im Mittelpunkt dieses Videos steht die Zeugenaussage von Karl Broch, der als Unterscharführer in der sogenannten Politischen Abteilung von Auschwitz eingesetzt war. Seine Ausführungen geben Einblick in interne Abläufe, Verhörmethoden sowie die Struktur der Täterorganisation innerhalb des Lagers. Die Aussage verdeutlicht zugleich, wie komplex und herausfordernd die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen nach 1945 war. Der Prozess gilt als Wendepunkt der deutschen Erinnerungskultur: Zahlreiche Überlebende schilderten ihre Erlebnisse vor Gericht und machten das Ausmaß der systematischen Vernichtung erstmals einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland bewusst. Dieses Video dient der historischen Dokumentation und der Bildungsarbeit. Quellen: HHStAW Bestand 461 Nr. 41061 HHStAW Bestand 461 Nr. 41062 (geschnittene Version) #Auschwitz #Holocaust #NSVerbrechen #ZweiterWeltkrieg #Zeitgeschichte #Erinnerungskultur