Mein Stadtteil – eine persönliche Reise
Mr. Oskos Gedankenwelt
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Mein Stadtteil – eine persönliche Reise
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Mr. Oskos Gedankenwelt
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Kannst du dich noch an deinen alten Schulweg erinnern? An jede Abzweigung, die vertrauten Haltestellen und die Abkürzungen, von denen deine Eltern besser nichts wissen sollten?
In dieser Folge nehme ich euch mit nach Bremen-Huchting – in den Stadtteil, in dem ich groß geworden bin. Von der Nimweger Straße aus geht es zu meinen alten Schulen, zur Bibliothek, zum Hallenbad und zum Roland-Center. Orte, die damals ganz selbstverständlich zu meinem Alltag gehörten und an die ich mich heute noch erstaunlich gut erinnere.
Mit den Buslinien 57 und 58 konnte man herrlich „Pudding fahren“. Irgendwann ging es dann ohne Mutti mit dem Bus zur Schule und mit der Straßenbahn weiter in die Bremer Innenstadt. Besonders im Kopf geblieben ist mir der Blick aus dem Fenster auf dem Weg Richtung Grolland. Später führten mich die Wege bis nach Bremen-Walle – zur Schule, zur Ausbildung und zur ersten Arbeitsstelle.
Und dann waren da noch unsere Schleichwege: Trampelpfade, ein alter Industriegleisstrang, ein Tunnel und Lücken im Zaun. Abkürzungen, die sich ein bisschen nach „Stand by Me“ anfühlten. Mutti hatte natürlich gesagt, wir sollten nicht auf den Schienen laufen. Wir hatten trotzdem unsere eigenen Vorstellungen davon, welcher Weg der beste war.
Eine persönliche Reise durch die Wege meiner Kindheit und Jugend. Nicht jede Einzelheit ist noch ganz klar – aber vieles kommt beim Erzählen wieder zurück.
Wie sah dein Schulweg aus? Gab es eine unheimliche Ecke, eine heimliche Abkürzung oder einen Abschnitt, auf den du dich jeden Tag gefreut hast?