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Panzer, Scheichs, Millionen: Dubiose Provisionsgeschäfte des KNDS-Vorgängers KMW

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Panzer, Scheichs, Millionen: Dubiose Provisionsgeschäfte des KNDS-Vorgängers KMW

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Im Jahr 2013 verkaufte der deutsche Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) 62 Leopard-2-Panzer und ein ganzes Arsenal weiterer Militärtechnik an Katar – für rund 1,9 Milliarden Euro. Diesen Deal haben der Leiter des Handelsblatt-Investigativ-Teams, Sönke Iwersen, und Reporter Lars-Marten Nagel vor einigen Jahren aufgerollt. Die Journalisten werteten Gerichtsakten aus, trafen Insider und stießen auf ein Geflecht verschiedener Firmen und hoher Provisionszahlungen, von denen offenbar auch ein katarischer Geheimdienstgeneral und seine Familie profitierten. Der Katarer arbeitet heute als Botschafter in Moskau. „Von einer Zurückhaltung wie bei Waffengeschäften mit anderen Ländern des Mittleren Ostens war hier nichts zu spüren“, kommentierte ein Branchenkenner den Milliarden-Deal, der unter der damaligen Kanzlerin Angela Merkel eingefädelt wurde. In diese Folge Handelsblatt Crime sprechen die Journalisten mit Host Solveig Gode über den internationalen Waffenhandel, die undurchsichtigen Nebengeschäfte und ihre späten Folgen. Denn Anfang dieses Jahres kochte der alte Fall plötzlich wieder hoch – während der Rüstungskonzern KNDS, der aus der Fusion des französischen Staatsunternehmens Nexter und KMW hervorging, einen Börsengang plante. Moderiert von Solveig Gode Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/arti...)