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Sie bauten ihr Haus nach Feierabend. Was es sie wirklich gekostet hat

Made in D-Mark

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Sie bauten ihr Haus nach Feierabend. Was es sie wirklich gekostet hat

28 просмотров · 10 ч назад
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Mai 1950, am Rand von Aalen. Der Arbeitstag in der Fabrik ist vorbei, doch auf dem Hang über der Stadt wird weitergegraben, mit Spaten und Schaufel im schweren Lehm. Die Leute unten nennen den Hang den „Schuldenbuckel“. Denn ein Arbeiter verdient keine dreihundert Mark im Monat. Und trotzdem bauen sie sich ein eigenes Haus. Wie konnte sich eine Arbeiterfamilie damals ein Eigenheim leisten? Und was hat es sie wirklich gekostet? Familie Kessler ist erfunden, aber typisch: Was sie im Video erlebt, ist für die Siedlung Pelzwasen in Aalen belegt. Lübeck, Bochum, Unna-Massen, Essen-Schonnebeck und Neuhaus an der Pegnitz sind echte Beispiele aus Chroniken und Fachliteratur. Euro-Werte sind Näherungen: Kaufkraft nach den Kaufkraftäquivalenten der Deutschen Bundesbank, Stellung im Lohngefüge über das Durchschnittsentgelt der Rentenversicherung (Anlage 1 SGB VI, vorläufiger Wert 2026). KAPITEL 0:00 Der Schuldenbuckel 1:06 Ein Zimmer für vier 4:09 Eine Mark pro Stunde 10:30 Die Siedlung, die man verspottete 14:40 Wer bekam das billige Geld? 18:25 Was es wirklich gekostet hat 20:25 Schluss QUELLEN (Auswahl) • Deutscher Bundestag: Plenarprotokolle 1/53 (28.3.1950), 2/142 (3.5.1956), 2/143 (4.5.1956); Drucksachen 2/5, 2/601, 2/2270, 2/2353, 2/2445 (Zweites Wohnungsbaugesetz 1956) • Statistisches Bundesamt: Statistische Jahrbücher 1958–1972 (sozialer Wohnungsbau, Löhne, Baulandpreise, Gebäude- und Wohnungszählung 1968); Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1962/63; 50 Jahre Wohnen in Deutschland (2000) • Deutsche Bundesbank: Monatsbericht August 1960 (Bausparkassen); Kaufkraftäquivalente • DIW-Wochenberichte 36/1954 (Zinsen im Wohnungsbau) und 50/1981 (Wohneigentum) • Hans H. Hanke: Eigenheime – bewohnte Bollwerke der Demokratie (1993), u. a. zur Siedlung Essen-Schonnebeck und zur Umfrage der Sozialforschungsstelle Dortmund • Enno Riemer: 50 Jahre Siedlung Pelzwasen, Aalener Jahrbuch 2000 • Chroniken: Vereinigte Baugenossenschaften Lübeck; Siedlergemeinschaft Massen; Siedlergemeinschaft Neuhaus a. d. Pegnitz • BVerfGE 18, 135 (§ 7b EStG); Dissertation zum Bausparwesen 1949–1990, Universität zu Köln • Freilichtmuseum am Kiekeberg (Quelle-Fertighaus) Zahlen gerundet. Einzelne Zitate (Lücke 1950, Brönner, Statistisches Bundesamt, Siedler aus Massen) sind sinngemäß wiedergegeben. BILDNACHWEIS Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg, W 134 (Willy Pragher), CC BY 4.0: Nr. 020701b, 024050c, 024897c, 024900c, 024902b, 024903, 024905a, 024906e, 042841e, 045435, 074470, 085495b Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg, K 414 I, CC BY 4.0: Nr. 843, 844 Stadtarchiv Kiel / Friedrich Magnussen, CC BY-SA 3.0 DE: Kiel 19.607, 29.929, 30.755, 30.760, 34.172, 36.505, 38.165, 44.008, 77.951 Bundesarchiv, CC BY-SA 3.0 DE: B 145 Bild-F000773-0009; B 145 Bild-F010844-0007 (Simon Müller) Konrad-Adenauer-Stiftung / ACDP, Plakat Paul Lücke (KAS Bild 644-1), CC BY-SA 3.0 DE National Archives (NARA), Dortmund Housing Project (541697), gemeinfrei Bundesgesetzblatt Nr. 16 (1950), amtliches Werk, gemeinfrei Film: „Welt im Film“ Nr. 215 (1949), NARA 111-ADC-7906, gemeinfrei Lizenzen: creativecommons.org/licenses/by/4.0 · /by-sa/3.0/de Familie Kessler und nachgestellte Szenen (Lübeck 1949, Katholikentag, Massen, Bergarbeitersiedlung, Neuhaus u. a.): gemalte KI-Illustrationen und -Clips (Higgsfield), keine echten Personen. Erzählstimme: KI (ElevenLabs). Musik: Eleven Music. Grafiken: eigene Gestaltung. #Eigenheim #Wirtschaftsgeschichte #Geschichte