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Eine Tour durch Wien um 1400 – ein Tag hinter der Stadtmauer

Städte Damals

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Eine Tour durch Wien um 1400 – ein Tag hinter der Stadtmauer

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Wien um 1400: eine mittelalterliche Handelsstadt mit rund 20.000 Menschen, als KI-Rekonstruktion zum Leben erweckt. Ein einziger Tag hinter der Stadtmauer – vom Öffnen des Kärntner Tors am Morgen bis zum Torschluss in der Nacht. Wir gehen durch die engen Gassen zum Hohen Markt, stehen vor der jahrzehntelangen Baustelle von St. Stephan, riechen die Gerbergruben der Lederer und erfahren, warum ein zu leichter Brotlaib den Bäcker öffentlich ins Wasser tauchte. Wir sehen, wie eine Stadt ohne Wasserleitung aus den Bergen ihr Trinkwasser aus Brunnen neben den Senkgruben zog, warum der Wein hier Alltag statt Luxus war, und wie Zünfte, Universität und jüdisches Viertel um Einfluss und Schutz rangen. Am Ende steht die Frage, die diese Rekonstruktion zusammenhält: warum diese Stadt nach Sonnenuntergang wirklich gefährlich war – und es waren nicht die Räuber. Die Rekonstruktion beruht auf Grundbüchern, Steuerlisten, dem Stadtrecht, Eidbüchern der Ämter und archäologischen Funden aus dem ersten Wiener Gemeindebezirk, nicht auf Fantasie. Quellen und Belege siehe unten. Kapitel: 0:00 20.000 Menschen und ein Gesetz, das die Stadt ernährt 1:42 Das Kärntner Tor öffnet sich 3:24 Ein Turm, der seit Jahrzehnten nicht fertig wird 4:57 Kein Wasser aus den Bergen – Brunnen, Grube, Wein 6:41 Der Hohe Markt und die Strafe im Fluss 8:56 Gestank, Feuer und die Macht der Zünfte 10:39 Was wirklich auf dem Tisch lag 11:30 Studenten, Fremde und ein Viertel im Schatten 12:23 Der Herzog ohne Hauptstadt 13:21 Die wahre Gefahr nach Sonnenuntergang 14:49 Woher man das alles weiß – der Blick von oben